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Die Schweizer Mountainbiker konnten zwar zum siebten Mal seit Einführung des Staffelrennens bei Europameisterschaften eine Medaille in diesem Wettbewerb holen, doch für die fünfte Goldmedaille reichte es zum Auftakt der Mountainbike-Europameisterschaft in Zoetermeer nicht. Das schwedische Quartett sicherte sich zum ersten Mal den EM-Titel im Team-Relay vor der Schweiz, die in der Besetzung Ralph Näf, Roger Walder, Nathalie Schneitter und Thomas Litscher antrat.
Ralph Näf kam zwar als Erster aus der Startrunde, hatte jedoch den Schweden Emil Lindgren nicht abschütteln können. Junior Roger Walder verlor gegen den schwedischen Junior Tobias Ludvigsson zehn Sekunden, die Alexandra Engen gegenüber Schneitter auf 44 Sekunden ausbauen konnte. Zwischenzeitlich lag Italien vor Schweden und der Schweiz, doch deren Schlussfahrerin Eva Lechner spielte am Ende keine Rolle. Thomas Litscher war als Schlussfahrer chancenlos gegen seinen U23-Kontrahenten Mattias Wengelin.
„Ich dachte eigentlich die Italiener wären stärker, mit Schweden habe ich nicht unbedingt gerechnet. Ich habe mein Bestes gegeben, es war jedoch nicht möglich Lindgren auf dieser windanfälligen Strecke abzuhängen. Aber auch wenn ich es geschafft hätte, glaube ich kaum, dass wir sie hätten schlagen können. Ich bin glücklich mit der Silbermedaille“, sagte Ralph Näf.
Nationalcoach Rolf Vollenweider war mit seiner Feuertaufe als Verantwortlicher auch zufrieden. „Wir haben eine junge Mannschaft und sie haben stark gekämpft. Die Silbermedaille ist ein toller Auftakt“, sagte Vollenweider.
Europameisterschaften 2009, Team-Relay:
1. Schweden (Lindgren, Ludvigsson, Engen, Wengelin) 52:05 Minuten
2. Schweiz (Näf, Walder, Schneitter, Litscher) 52:59
3. Niederlande (Luttenberg, Heyden, Paasen, van Houts) 53:13
4. Frankreich (Péraud, Drechou, Rode-Ravanel, Vuillermoz) 53:24
5. Italien (Fontana, Cominelli, Kerschbaumer, Lechner) 53:58
6. Großbritannien (Killeen, Gallagher, Last, Fletcher) 54:15
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