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Downhillerin Walker kassiert Sperre
Am 9. Dezember meldeten sich die Inspektoren von Swiss Olympic bei Sandra Walker und führten eine unangekündigte Dopingkontrolle durch - für Kaderfahrerinnen nichts ungewohntes. Weil Walker aber kurz zuvor an einer Party über die Stränge geschlagen hatte, fanden sich in ihrem Urin Kokain-Metaboliten. Die Folge: Sandra Walker wurde von Swiss Olympic per 18. Februar für 6 Monate gesperrt, die Hälfte der Sperre aber auf Bewährung ausgesetzt. Ab der zweiten Maihälfte darf Walker also wieder ins Renngeschehen eingreifen.



Laut eigenen Aussagen hat Sandra nicht persönlich Kokain komsumiert sondern wurde Opfer eines passiven Konsums wie man es vom Passivrauchen her kenne.


Nach den Strassenprofis (Simoni mit Kokain, Ulrich mit Amphetamin) und den Snowboard-Cracks (Nagano-Olympiasieger Ross Rebagliatti wegen Cannabis-Konsums) hat es nun also auch eine Downhillerin erwischt: Dass das positive Testresultat nichts mit unerlaubter Leistungssteigerung, sondern "nur" mit dem privaten Konsum verbotener Substanzen in der Freizeit zu tun hat, spielt für Swiss Olympic bei der Strafbemessung keine Rolle. So muss die 21-jährige Sandra Walker bis Mitte Mai warten, bis sie sich wieder rennmässig auf die Suche nach der schnellsten Linie (und bitte bloss nach der...) begeben kann.




Meldung vom 01. März 2003 (Autor: red )
 

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