| Bike-EM: Dietsch, Klemencic gewinnen Marathon |
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Während am Swiss Bike Masters im Prättigau um Ränge, Ehre und Punkte für die «iXS Bike Classics» respektive die «Euro Bike Extremes» gekämpft wurde, lud die UEC zu den Marathon-Europameisterschaften, zugleich der Auftakt der diesjährigen Bike-Europameisterschaften in Walbrzych. Wegen der terminlichen Überschneidung mit dem Swiss Bike Masters fehlten in Polen zwar einige bekannte Namen und sämtliche Schweizer Langstrecken-Asse. Dennoch können sich die EM-Podien sehen lassen: Bei den Herren gewann Thomas Dietsch vor Roland Stauder und Alban Lakata, bei den Frauen setzte sich Blaza Clemencic gegen Sandra Klose und Ilona Bublova durch. Von zu kurzen Strecken und Terminüberscheidungen Auch wenn einige Ungereimtheiten das Bild stören, kann man nicht von Zufallssiegern sprechen, die den Europameister-Titel nicht verdient hätten. Am störendsten ist sicher die Streckenlänge bei den Damen: 54 Kilometer und eine Siegeszeit von zweieinhalb Stunden muten wie ein schlechter Witz an. So tut die UEC der jungen Disziplin Marathon definitiv keinen Gefallen. Kaum verständlich auch die Terminüberschneidung mit dem Swiss Bike Masters, schliesslich ist das nicht irgend einer der wie Pilze aus dem Boden schiessenden Bikemarathons, sondern einer der prestigeträchtigsten und traditionsreichsten. Kaum überraschend also, dass die stärksten Schweizer Langstrecken-Spezialisten in Küblis und nicht in Walbrzych am Start standen. Dietsch knapp vor Stauder im Ziel Trotz dieser Ungereimtheiten kann man definitiv nicht von Zufalls-Europameistern sprechen. Denn sowohl bei den Herren wie bei den Damen setzten sich Marathon-Spezialisten mit Podiumserfahrung durch: Der Franzose Thomas Dietsch musste sich an den diesjährigen Weltmeisterschaften im Salzkammergut nur der italienischen Übermacht beugen und mit Silber Vorlieb nehmen. Dafür konnte er in Walbrzych mit Roland Stauder ebenfalls einen Italiener auf den zweiten Platz verweisen. Stauder wie der drittklassierte Alban Lakata hatten am Bike-Marathon in Riva del Garda übrigens hinter Christoph Sauser die Plätze Zwei und Drei belegt. Klemencic bestätigt WM-Bronze - mit EM-Titel Dass bei den Damen trotz der blödsinnig kurzen Strecke zwei Marathon-Spezialistinnen zuoberst standen, erspart der UEC lange Diskussionen um die Strecke. Nach gerade einmal 54 Kilometern hatte die Slowenin Blaza Klemencic, die an den Weltmeisterschaften im Salzkammergut Andrea Huser die Broncemedaille vor der Nase weggeschnappt hatte, holte sich den EM-Titel vor der Deutschen Sandra Klose und der Tschechin Ilona Bublova. UEC-Marathon-Europameisterschaften 2004, Walbrzych / Polen Resultate Herren, 106km: 1. Thomas Dietsch, FRA, Bianchi-AGOS, in 4:22.40 Stunden 2. Roland Stauder, ITA, Corratec World Team, + 22,5 3. Alban Lakata, AUT, Union Raiffeisen-Radteam Tirol, + 2.46 4. Ronny Poelvoorde, BEL, Belgium National Team, + 6.39,3 5. Ivan Rybarik, CZE, Czech National Team, + 7.13,2 Resultate Damen, 54km (nicht ganz die typische Marathon-Distanz): 1. Blaza Clemencic, SLO, SD Pinatim Celje, in 2:31.01 Stunden 2. Sandra Klose, GER, German National Team, + 1.50 3. Ilona Bublova, CZE, Czech National Team, + 6.25 www.bike2004-walbrzych.hm.pl www.uec.ch |
Meldung vom 27. Juli 2004 (Autor: red ) |







