| Bike-Attack: Abenteuer eines Ausdauerspezialisten |
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Der junge Neuseeländer Kashi Leuchs startet als Bike-Profi in den Farben des Maxxis-Trek-Teams normalerweise an hochdotierten Crosscountry-Rennen. Einen Tag nach dem zweiten Rang am Swisspower Cup in Savognin wollte Kashi es wissen ? und trat mit einem nur geringfügig umgebauten Bike auch gleich beim «Bike Attack» an, dem Freeride-Marathon vom Parpaner Rothorn hinunter in die Churer Altstadt. Seine Eindrücke sind absolut lesenswert. Weil nicht alle der englischen Sprache mächtig sind, fügt MOVE unten eine deutsche Übersetzung an: Kashi Leuchs? Eindrücke in der Sprache Shakespears Aug 10 - BIKE ATTACK FREE RIDE MARATHON, Rothorn, Switzerland - 76th: This was one crazy fun event! 500 riders, all starting together from the peak of the Rothorn, 3500m elevation, descending to Chur 1000m. Thankfully I had a good starting position, but looking around at all the full face helmets and full body Armor. The only thing I had on different was DH shorts, a Rockshox Psylo fork, and bigger Maxxis tires on my XC race bike (a full suspension Trek Fuel). The top section was really rocky, and at the gun everyone fought it out for a single line into the first corner. But I didn't realize there were 2 lines, and after taking the long way round someone charged straight into me knocking me clean off the bike! Once I re-gathered myself (and about 10 riders had ridden over my bike!), I continued to let loose and hang on over some amazing tracks. We were flying down the mountain, and I managed to bring back a few riders on the flatter sections, but then after about 15min, I punctured. This I decided was my cue to stop racing, and enjoy the ride! So, once I fixed the flat at one of the pit stations, I continued my way down and down and down... there was actually a 15-20min section of slight climbing midway, which made me realize how unpractical all these huge bikes can be... many of the riders were walking up tiny climbs, and I just rode past hardly breathing at all. At the end of the day, I would have to say that the Fuel was almost the perfect bike for this kind of riding... apart from the huge rocks at the top, there was plenty enough suspension, especially with the 125mm Psylo fork and big Maxxis tires! By the time I got to the bottom, I had been on the bike 1hr 16min... the winner, Rene Wildhaber (who also raced the Redbull TimeOut earlier this year with me!) finished in 56min, but Silvio made us XC riders proud, finishing 2nd just 15sec behind.. yea Silvo! Und das Ganze in der Sprache Goethes, Frischs und Dürrenmatts: 10. August: Bike Attacke Freeride Marathon, Rothorn, Schweiz: Rang 76 Welch ein verrückter Fun-Event! 500 Fahrer, die mittels Massenstart vom Gipfel des Rothorns aus, auf 3500 Metern (sind nur etwa 3000 müM), die Abfahrt nach Chur auf 1000 Metern (korrekt: ca. 700 müM) in Angriff nehmen. Zum Glück hatte ich eine gute Startposition, aber ein Blick um mich herum zeigte lauter Vollvisierhelme und eine Menge Protektoren. Alles was ich im Vergleich zum Samstagsrennen geändert hatte: Ein Paar Downhill-Shorts, eine Psylo- statt der SID-Gabel und breitere Maxxis-Reifen auf meinem CC-Wettkampfbike, einem vollgefederten Trek Fuel. Die oberste Sektion war wirklich felsig, und nach dem Startschuss kämpften alle wie wild um die Ideallinie für die erste Kurve. Ich hatte nicht gemerkt, dass es zwei Linien gab, und nachdem ich die Kurve auf dem weiteren Weg gefahren war, knallte jemand geradewegs in mich hinein ? und checkte mich von meinem Bike. Sobald ich wieder auf den Beinen war (und etwa 10 Fahrer über mein Bike gedonnert waren), liess ich es auf einigen Supertrails wieder laufen. Wir flogen förmlich den Berg hinunter, und ich konnte auf den flacheren Abschnitten einige Fahrer wieder überholen, fuhr dann aber nach etwa 15 Minuten einen Platten ein. Ich beschloss, dies als Wink des Schicksals zu sehen, den Ehrgeiz zu zügeln und von da an die Fahrt zu geniessen. Sobald ich den Platten an einer der Service-Stationen geflickt hatte, gings weiter runter und runter und runter? Nach etwa der Rennhälfte gab es sogar einen leicht ansteigenden Abschnitt von etwa 15 bis 20 Minuten Fahrzeit, was mir klar machte, wie unpraktisch all diese Monsterbikes sein können. Viele Fahrer schoben ihre Bikes kleinste Anstiege hinauf, die mich kaum ausser Atem brachten. Unterm Strich muss ich sagen, dass das Fuel für diese Art von Rennen fast das perfekte Bike ist. Abgesehen von den felsigen Sektionen zu Beginn reichte der Federweg locker, besonders mit den 125 Millimetern der Psylo-Gabel und den fetten Maxxis-Reifen! Als ich unten im Tal ankam, hatte ich 1:16 Stunden auf dem Bike verbracht. Der Sieger, René Wildhaber (der im Frühling mit mir auch das Red Bull TimeOut bestritten hatte) war schon nach 56 Minuten im Ziel, aber Silvio (Bundi) rettete die Ehre der CC-Fahrer, indem er bloss 15 Sekunden danach als Zweiter ins Ziel kam ? sauber, Silvio! Anmerkung von MOVE: Während Silvio Bundi als Zweiter immerhin auf einem vollgefederten Bike zu Tal schoss, wurde Martin Gujan zum inoffiziellen Sieger der Hardtail-Kategorie. Er hatte sein Bike nach dem Rennen in Savognin nur geringfügig modifiziert - eine robustere Gabel, breitere Reifen und dicke Schläuche mussten reichen. Einige sehenswerte Bilder des Bike Attack 2003 gibts auf der Website von Kashi Leuchs zu sehen: www.kashileuchs.com |
Meldung vom 13. August 2003 (Autor: red ) |







