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Barmitts: Kuhnagel-Killer der anderen Art

Ist der Winter die Zeit, in der man besonderen Kälteschutz braucht oder die Zeit, in der Erfinder auf die kuriosesten Ideen kommen? Die «Barmitts» verunmöglichen eine eindeutige Antwort auf diese Frage.



Logisch: Gegen Kälte soll man sich auch auf dem Velo etwas tun. Eher weniger nahe liegend ist die Idee von Barmitts. Der Schutz gegen kalte Finger wird nicht über die Hände gezogen, sondern über den Rennlenker. Aus den USA (wir fragen nun nicht, woher so eine Idee sonst hätte kommen können) stammt der aussergewöhnliche Überzug, der fest mit dem Lenker verbunden wird. Der Fahrer steckt seine Hände in die beiden Tüten aus Neopren, worin sich auch schon gemütlich Schalt- und Bremshebel kuscheln.



Zwar beschreibt der Erfinder der Barmitts ausführlich, wie seine Wärmeüberzüge funktionieren, doch verliert er kein Wort darüber, was der Vorteil gegenüber normalen Handschuhen sein soll. Er gesteht sogar ein, dass man trotz Barmitts nicht auf Handschuhe verzichten kann. Lediglich dünnere Modelle sollen eingesetzt werden können. Die Frage, welchen Einfluss Barmitts auf das Sturzverhalten eines Rennvelofahrers haben, bleibt leider auch ungeklärt. Aber dafür gibt es ja gemütliche Winterstunden in der geheizten Stube, in denen man die Fantasie schweifen lassen kann.



www.barmitts.com


Meldung vom 07. Dezember 2008 (Autor: red )
 

Kommentare 

 
# Elmar Schrauth 2011-01-02 10:44
Man kann umgreifen, man kommt schnell raus. Es gibt Leute, die trotz allen Aufwands kalte Finger-Hände bekommen. Diese lieben Barmitts.
 

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