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| Arrow: Jetzt erst recht! |
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Da lag MOVE tüchtig daneben: Im soeben erschienen MOVE Race 2003 wurde spekuliert, dass die Akquisition der Villiger-Velosparte durch TREK USA das Ende für die Bike-Marke Arrow bedeuten könnte. Tom Brown, Geschäftsführer von Trek-Villiger Schweiz, stellt im Interview klar, dass das Gegenteil der Fall ist: Auch unter dem TREK-Dach soll Arrow als Schweizer Bikemarke eine sichere Zukunft haben. So sind die Arbeiten an der 2004er-Palette von Arrow schon so gut wie abgeschlossen. Am ersten Tag der 2-Rad führte MOVE das folgende Interview mit Tom Brown, seines Zeichens Geschäftsführer von Trek-Villiger Schweiz. MOVE:Mit der Spekulation zur unsicheren Zukunft der Marke Arrow lag MOVE offensichtlich daneben. Tom Brown: Absolut, denn die Marke Arrow spielt in den Zukunftsplänen von Trek aus den folgenden Gründen eine wichtige Rolle: Erstens ist die Marke Arrow in der Schweiz und in Süddeutschland verdientermassen stark und etabliert. Zweitens verfügt Arrow über ein starkes Händlernetz, zudem gibts relativ wenig Überschneidungen zum bestehenden TREK-Händlernetz. Und drittens finden sich im Arrow-Sortiment viele innovative Produkte, die wir weiter entwickeln wollen. MOVE: Wo will Trek mit den Marken Villiger und Arrow zulegen? Tom Brown: Einerseits sind die beiden Marken Villiger und Arrow bis heute in der Romandie nur ungenügend vertreten: Während TREK Schweiz 25 Prozent des jährlichen Umsatzes in der Romandie erwirtschaftet, sind dies bei Villiger und Arrow nur 5 Prozent. Da liegt also noch einiges Potential brach, das wir ausnutzen wollen. Andererseits ähnelt der süddeutsche Markt von den Ansprüchen her stark dem schweizerischen, also wollen wir auch dort noch zulegen. MOVE: Und wie positioniert TREK die Marke Arrow relativ zu den drei Bikebrands Trek, Klein und Gary Fisher? Tom Brown: Die drei US-Marken Trek, Klein und Gary Fisher sind klar globale Marken. Dagegen wird Arrow als DIE Schweizer Bikemarke im gesamt deustschsprachigen Raum bleiben: Mit Schweizer Design und Product Management, flankiert von einem schlagkräftigen lokalen Team, das auf den Rennstrecken Präsenz markiert. Dabei wollen wir vom Schülerbike bis zum High-End-Racebike ein volles Sortiment bieten. MOVE: Wir danken Ihnen für das Interview und wünschen Ihnen viel Erfolg im neuen Jahr. News-Datum: 20.02.2003 |
Meldung vom 20. Februar 2003 (Autor: red ) |







