| Adrian Kiener gewinnt Dualcup-Auftakt |
|
Zum vierten Mal in Folge startete der Dualcup mit einem Fourcross in Winterthur. Dabei zeigte sich der Sport wieder einmal von seinen besten Seiten: Die anspruchsvolle Strecke, das hohe fahrerische Niveau und ein neues Qualifikationssystem sorgten für viele spannende Rennen. Dass die Strecke nach einem Gewitter eher langsam war, hielt die Fahrer nicht davon ab, Vollgas zu geben. Erstmals im Dualcup wurde die Qualifikation nicht als Einzelrennen gegen die Uhr, sondern in zwei Läufen in ausgelosten Gruppen ausgetragen. Dabei kam es von Anfang an in allen Kategorien zu harten Positionskämpfen und viel Action, denn keiner konnte es sich erlauben, die Sache gemütlich anzugehen. Dabei zeigte sich, dass das Niveau in der Schweiz weiterhin rasant steigt: Selbst Fünfzehnjährige springen schon Sprünge, die vor einem Jahr nur die besten der Elite bezwungen haben. Bei den Junioren gewann mit Martin Buck sogar einer, der noch bei den Jugendlichen fahren könnte. Das Highlight des Tages war aber ohne Zweifel das Finale der Elite: Mit Sidney Gerber, Adrian Kiener, Lukas Jaeger und Reto Schmid standen die vier Favoriten am Startgatter. Und die preschten los wie vom Teufel geritten, Adrian Kiener mit leichtem Vorsprung vor Sidney Gerber. Diesen Vorsprung konnte er halten bis zur Zielgerade, wo Gerber die Führung übernahm, nur um auf den letzten Metern zu stürzen. Somit war das Ergebnis Adrian Kiener vor Lukas Jaeger und Reto Schmid, mit einem unglücklichen Sidney Gerber auf dem vierten Platz. Bei den Damen gewann Lucia Oetjen, die als BMX-Fahrerin keine Mühe mit der Strecke hatte, in überlegener Manier. www.dualcup.ch |
Meldung vom 15. Mai 2006 (Autor: red ) |







