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Beim Weltcuplauf in Mont-Sainte-Anne demonstriert Julien Absalon seine Macht erneut. Er gewinnt das Rennen in kontrollierter Art und Weise vor José Hermida und Geoff Kabush. Ralph Näf wird nach einem fulminanten Start Vierter, hinter ihm liegen Vogel auf sechs, Flückiger auf sieben und Gujan auf neun.
Julien Absalon ist weiterhin nicht zu schlagen. Er gewinnt in Mont-Sainte-Anne sein viertes Weltcuprennen in Folge, der Sieg in der Gesamtweltcupwertung dürfte ihm nach fünf von acht Rennen kaum noch zu nehmen sein. Insgesamt 21 Weltcupsiege hat der Franzose unterdessen auf dem Konto. In Mont-Sainte-Anne ist es einzig José Hermida, der Absalon gefährlich hätte werden kann. Doch mehr als auf Sichtdistanz kommt auch der Spanier nicht an ihn heran. In souveräner Art und Weise kontrolliert Absalon das Rennen von der Spitze weg.
Näf: Schneller Start als Sicherheit
In der Startphase des Rennens setzt sich Ralph Näf gleich vorne weg und gibt ein hohes Tempo vor. «Ich wollte mich am Anfang einfach aus dem Getümmel raus halten und habe die Flucht nach vorne gesucht. Das hat sich als genau richtig heraus gestellt», erklärt der Thurgauer später im Ziel. Er muss sich schliesslich nur von seinem Teamkollegen Hermida und dem Kanadier Geoff Kabush überholen lassen und wird Vierter.
Ausgezeichnete Schweizer Bilanz
Einen nicht minder schnellen Start zeigt Martin Gujan, der schliesslich etwas Tempo rausnehmen muss und mit Lukas Flückiger und Florian Vogel durchs Rennen geht. Es reicht ihm mit Rang neun endlich wieder zu einer Top-10-Platzierung im Weltcup. Und auch Florian Vogel meldet sich mit Platz sechs zurück. «Ein Platz in den Top-5 wäre super gewesen, aber nachdem ich am Anfang schlechte Beine hatte, kann ich als Sechster wirklich zufrieden sein. Am Schluss war ich in den steilen Anstiegen immer der Stärkste in der Gruppe mit Flückiger und Gujan, das macht mich zuversichtlich für Bromont», erklärt Vogel im Ziel. Und auch Flückiger ist zufrieden, obschon er völlig kopflos gestartet sei und schliesslich gar vor einer engen Stelle ausgebremst wurde und absteigen habe müssen. Sein Bruder Mathias verzichtet auf einen Start und zieht ein Höhentraining im Engadin vor.
Schurter und Sauser im Pech
Weiterhin vom Pech verfolgt ist Nino Schurter. Er liegt auf Rang vier als er zehn Meter nach der Reperaturzone einen Platten und muss eine halbe Runde mit Defekt fahren bis er das Rad wechseln kann. «Es ist schon zum Verzweifeln, dieses Jahr will mir einfach nichts gelingen. Ganz am Schluss bricht mir gar noch der Schalthebel ab», teilt ein konsternierter Schurter im Ziel mit. Trotz diesen Malheurs reicht es ihm noch auf Rang 13. Auch Christoph Sauser fährt zwei Mal einen Reifendefekt ein und erreicht das Ziel schliesslich auf Rang 21, knapp hinter dem erwähnenswert stark fahrenden Martin Fanger.
Die Bilder des Rennens gibt es hier:
www.ride.ch/website/bilder_worldcup09.php
Rangliste Weltcup Mont-Sainte-Anne, Cross Country Herren:
1. Julien Absalon (FRA), 2.06.05
2. José Hermida (ESP), 2.06.37, +0.32
3. Geoff Kabush (CAN), 2.08.53, +2.48
4. Ralph Näf (SUI), 2.10.55, +4.50
5. Burry Stander (RSA), 2.11.47, +5.42
6. Florian Vogel (SUI), 2.13.16, +7.11
7. Lukas Flückiger (SUI), 2.13.21, +7.16
8. Ivan Alvarez (ESP), 2.13.26, +7.21
9. Martin Gujan (SUI), 2.13.50, +7.45
10. Stéphane Tempier (FRA), 2.13.53, +7.48
13. Nino Schurter (SUI), 2.14.48, +8.43
20. Martin Fanger (SUI), 2.16.21, +10.16
21. Christoph Sauser (SUI), 2.16.50, +10.45
27. Lukas Kaufmann (SUI), 2.18.58, +12.53
34. Christof Bischof (SUI), 2.20.58, +14.53
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