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Absalon auch in Mont Saint Anne nicht zu schlagen
Julien Absalon ist auch beim Weltcuplauf in Mont-Sainte-Anne nicht zu schlagen. Er fängt in der letzten Runde den in Führung liegende Hermida ab und distanziert diesen um 23 Sekunden. Hinter diesen beiden fährt ein entfesselter Geoff Kabush vor Heimpublikum auf den dritten Platz und damit zu mal bei einem Weltcup aufs Podest. Vorjahressieger Christoph Sauser fährt auf den vierten Platz, hinter ihm erreicht Nino Schurter ein weiteres Spitzenresultat.



Das Rennen in Mont Sainte-Anne war geprägt durch einen Sololauf von José Hermida, der gleich in der ersten Runde attackiert, aber nur 20 Sekunden auf seine Verfolger herausfahren kann. Absalon lässt sich durch solche Angriffe wie immer nicht beruhigen und fährt sein Tempo - im Wissen, dass er meistens am Schluss als Sieger davon kommt.


Die Defekthexe schien Ralph Näf geritten zu haben: Neben zwei Reifendefekten riss er sich auch noch die Kette und landete nach dem vielsprechenden Resultat von Champéry abgeschlagen auf dem 32. Platz. Für einmal ins Ziel schaffte es Florian Vogel, der nun doch nicht auf den Namen Florian Pechvogel umgetauft wird. Lange lag Vogel in der Verfolgung der Spitzengruppe, am Schluss rangiert er mit dem neunten Platz endlich wieder einmal unter den ersten zehn.



Originaltöne:


Christoph Sauser: «Ich hatte für meine Verhältnisse einen super Start, habe dann aber am ersten Berg schon entscheidenden Boden verloren. Bis zur Hälfte des Rennens war ich nicht so super drauf, warum weiss ich selbst nicht. Wenn du das Gefühl hast, das Rennen ist für dich schon gelaufen und wirst dann doch noch Vierter, ist das okay. Aber ich wollte hier schon gewinnen. Jetzt hoffe ich, dass es nächste Woche besser geht.»



Nino Schurter: «Ich fühlte mich sehr gut aber als ich bei Hermida war, habe ich schnell gemerkt, dass mir das Tempo zu schnell war. Dann bin ich ein wenig mit Absalon mitgefahren aber das war auch zu schnell. Das hat mich dann leicht in Bedrängnis gebracht aber nach diesem schnellen Start bin ich mit meinem fünften Platz natürlich sehr zufrieden. Es ist ein super Gefühl, mit all diesen Stars mitfahren zu können. Ich hoffe, sie irgendwann einmal schlagen zu dürfen - aber ich habe ja noch Zeit.»



Florian Vogel: «Klar würde ich gerne mal wieder auf dem Podest stehen. Aber ich bin zufrieden wieder ein Rennen ohne grössere Schwierigkeiten zu Ende gebracht zu haben. Die Weltklasse ist so eng beieinander, da muss für mich alles stimmen, da entscheidet eben die Tagesform. Die Startphase war nicht optimal und es ging nicht mehr.»




1. ABSALON Julien (FRA), 1:54:49

2. HERMIDA RAMOS (ESP), + 23

3. KABUSH Geoff (CAN), +1:26

4. SAUSER Christoph (SUI), +1:56

5. SCHURTER Nino (SUI), +2:44

6. KESSIAKOFF F. (SWE), +2:53

7. PAULISSEN Roel (BEL), +4:44

8. LEUCHS Kashi (NZL), +5:36

9. VOGEL Florian (SUI), +5:43

10. FUGLSANG Jakob (DEN), +5:56

32. NAF Ralph (SUI), + 11:52

42. MOOS Alexandre (SUI), + 13:04

45. BISCHOF Christof (SUI), + 13:20







Meldung vom 23. Juni 2007 (Autor: red )
 

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