| «Snowking»: Cedric Gracia ist Gesamtsieger |
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Beim ersten Rennen der «Snowking»-Serie in Garmisch hatte Cedric Gracia noch von einem Fehler des Finnen Matti Lehikoinen profitiert ? und sich mit einem Überholmanöver kurz vor dem Ziel den Sieg gesichert. Auf der Olympia-Strecke von Lillehammer in Kvitfjell zeigte der Franzose bei idealen äusseren Bedingungen seinen Konkurrenten von Anfang an das Hinterrad. Nur Lehikoinen konnte Gracia einigermassen Paroli bieten. Auch der Vergleich mit der Super-G-Siegerzeit der Skifahrer kann sich sehen lassen: Cedric Gracia war bloss um 11 Sekunden langsamer als der US-Amerikaner Daron Rahlves. Gracia mit ungefährdetem Start-Ziel-Sieg Das erste Rennen der «Siemens Mobile Snowking»-Serie in Bormio war dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen. Darauf avancierte das Rennen in Garmisch zur Premiere, und schon das hatte Gracia die Nase respektive das Rad vorne. Beim zweiten Rennen im norwegischen Kvitfjell realisierte der Franzose nun einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Nur der junge Finne Matti Lehikoinen konnte Gracia einigermassen im Blick behalten, alle anderen folgten ? angeführt vom britischen Downhill-Vizeweltmeister Gee Atherton - mit Respektabstand. Gracias Erfolgsrezept tönt ganz einfach: «Man muss bloss auf der Ideallinie der Skifahrer bleiben, denn die ist pickelhart präpariert. Dabei muss man sich brutal konzentrieren, denn bei weit über hundert Sachen verträgts nicht mal den kleinsten Fahrfehler.» Weit über hundert Sachen? Bei einem Maximalgefälle von 65 Prozent erreichten die Biker in Kvitfjell enorme Tempi: Herr Gracias Bikecomputer zeigte im Ziel als Maximalgeschwindigkeit laut der Website der deutschen Zeitschrift Bike-Sport-News stolze 128,3 Stundenkilometer. Dreier-Sturz mit glimpflichem Ausgang Für Spektakel sorgten der deutsche Arne Tschugg und die beiden Lokalmatadoren Sondre Norland und Espen Johnson: Die drei riskierten in einer der vielen Hochgeschwindigkeitskurven etwas zu viel und fanden sich in den Fangnetzen wieder. Trotz spikebewehrter Reifen ging dieser Dreiersturz glimpflich ab: Die Jungs erreichten das Ziel unversehrt, aber mit einer Verspätung von gut einer halben Minute. Als Gesamtsieger konnte sich ? wer sonst ? ebenfalls Cedric Gracia feiern lassen: Damit scheffelt der Franzose weitere 5000 Euro auf sein Preisgeld-Konto. Siemens Mobile Snow King, zweites Rennen in Kvitfjell / NOR 1. Cedric Gracia, Siemens Mobile ? Cannondale, FRA, in 1:45.43 Minuten 2. Matti Lehikoinen, 23 Degrees ? Orange, FIN, + 1.77 3. George «Gee» Atherton, Team Muddy Fox, GBR, + 5.59 4. Guido Tschugg, Seat ? Fusion, GER Gesamtwertung Siemens Mobile Snow King 2004 1. Cedric Gracia, 20 Punkte 2. Matti Lehikoinen, 14 Punkte 3. Guido Tschugg, 13 Punkte www.bike-guide.com www.snowking.net |
Meldung vom 07. März 2004 (Autor: red ) |







