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Wer die Bilder vom ersten Red Bull Ride in Jindabyne, Australien gesehen hat, kann bei der Ankündigung der Organisatoren für die diesjährige Strecke nur den Kopf schütteln: Sie sei nochmals wesentlich schwieriger. Den australischen Junioren-Weltmeister Sam Hill schien das nicht zu kümmern: Er sicherte sich mit einem fehlerlosen Finallauf den Sieg vor seinen Landsleuten John Waddell und Nathan Rennie. Cedric Gracia wurde als bester Nichtaussie siebter, Steve Peat musste wegen einer im Training zugezogenen Verletzung passen.
Schon die letztjährige Strecke am Red Bull Ride setzte neue Massstäbe im Downhillsport: Das ohnehin extrem schwierige Gelände wurde mit einigen Rampen, Kickern, Drops und Stegen gewürzt. Ein Blick auf die Website des Red Bull Ride zeigt, dass sich die Streckenbauer für die zweite Auflage nochmals selbst überboten haben: Auf dem in dreizehn Sektionen unterteilten, «nur» einen Kilometer langen Kurs warten teilweise schräge Konstruktionen auf die Teilnehmer. Oft werden mehrere, unterschiedlich schwierige Linien angeboten. Als Höhepunkte gibts einen 9-Meter-Drop und eine Stegkonstruktion, auf der das Bike im Stand auf einem rollenden Schlitten ausbalanciert werden muss.
Teils heftige Windböen und Rauchschwaden, die immer wieder von den nahen Buschbränden her über die Strecke wehten, machten den 27 geladenen Fahrern das Leben nochmals schwerer. So reduzierte sich das Feld schon im Training: Zu den Sturzopfern zählte unter anderem Steve Peat. Ausser Gracia schaffte mit dem Kanadier Thomas Vanderham noch ein zweiter Nichtaustralier den Sprung in die Top Ten. Für einmal zählte übrigens die Zeit nicht: Am Red Bull Ride erfolgt die Wertung durch Punktrichter, welche die Fahrer nach den Kriterien Technik, Bikekontrolle, Flüssigkeit des Laufes und dem Gesamteindruck bewerten.
Detaillierte Zeichnungen und Angaben zur Strecke gibts auf der Website des Red Bull Ride, die Bilder der 2002er-Austragung als DVD im MOVE-Online-Shop.
Red Bull Ride, Jindabyne / AUS
Erster Wertungstag, 19. Januar 2003
1. Sam Hill / AUS, 128.50 Punkte
2. John Waddell / AUS, 126.50 Punkte
3. Nathan Rennie / AUS, 118.50 Punkte
4. Steve Marsh / AUS, 118.50 ? 5. Jared Rando / AUS, 113 ? 6. Ben Cory / AUS, 104 ? 7. Cedric Gracia / FRA, 103.50 ? 8. Thomas Vanderham / CAN, 102.5 ? 9. Sean McCarroll / AUS, 102 ? 10. Shane Wode / AUS, 96
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