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Alle 4000 Startplätze bei der 15. Austragung des Langstrecken-Klassikers «Grand Raid Cristalp» waren im Voraus vergeben. Obwohl die Bedingungen keine neuen Streckenrekorde erwarten liessen, boten die Aktiven spannende Rennen ? zumindest bei den Herren, wo Ludovic Fahrni seinen Vorsprung zäh und erfolgreich gegen Laurent Gremaud und den Franzosen Thomas Dietsch verteidigte, während der zu Beginn noch an der Spitze fahrende Sandro Spaeth bis Grimentz Rang um Rang verlor. Bei den Damen sorgte Andrea Huser einmal mehr für klare Verhältnisse: 25 Minuten betrug im Ziel ihr Vorsprung auf die Zweitklassierte, Dolores Mächler-Rupp, und diese lag genau so weit vor Maroussia Rusca, die das Ziel als Dritte erreichte. Obwohl Ludovic Fahrni bei den ganz langen Rennen nicht als ausgesprochener Spezialist gilt, konnte er sich von Beginn weg an der Spitze des Rennens behaupten. Selbst erfahrene Marathon-Spezialisten wie Thomas Dietsch, Daniel Paradis oder Sandro Spaeth konnten nicht mehr zu Fahrni aufschliessen und mussten sich um die verbliebenen Podestplätze balgen. Für weitaus klarere Verhältnisse sorgte Andrea Huser, die bei den Damen auf der Langstrecke einen weiteren souveränen Sieg einstrich ? mit 25 Minuten Vorsprung auf ihre nächste Verfolgerin, Dolores Mächler-Rupp. Auf der Kurzstrecke schlug das Thoemus-Team gnadenlos zu und sicherte sich gleich die Hälfte der Podestplätze: Siege des einheimischen Sam Grünwald sind zwischen Hérémence und Grimentz schon fast zur Gewohnheit geworden, diesmal gewann er vor Joris Boillat und Xavier Dafflon. Seine Teamkollegin Fabienne Heinzmann musste sich 2004 dagegen mit Rang Zwei begnügen ? weil ihre Teamkollegin Daniela Louis deutlich schneller war. Mit einem dritten Rang bewies Sarah Koba, dass sie nach einer von Krankheiten durchzogenen Saison nochmals in Form gekommen ist. 15i |
Meldung vom 23. August 2004 (Autor: red ) |







