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Wie beeinflusst Donald Trump die US-Bike-Industrie?

Der neue US-Präsident Trump ist keineswegs bekannt als Öko-Freak oder gar als Mountainbiker. Was erwarten US-Bike-Hersteller und weitere Bike-Konzerne von der bevorstehenden Präsidenschaft des Milliardärs? Ride hat sich umgehört bei kleinen und grossen Herstellern – und nur wenige sind bereit, sich sattelfest über Politik zu äussern.

Schwierige Prognosen

Es ist schwierig, eine Prognose zu wagen, wie sich die Wirtschaft der USA und die Weltwirtschaft während der Präsidentschaft Donald Trumps entwickeln wird. Im Vorfeld der Wahlen lautete der Tenor: Der Dollar geht mit Präsident Trump in die Knie. Nun ist aber überraschend das Gegenteil im Gang. Der Dollar gewann im November gegenüber mehreren Währungen, auch gegenüber dem Euro und dem Franken deutlich an Wert, bis zu 10 Prozent.

Hält Trump sein Wort aus dem Wahlkampf, denn steht es bald schlecht um in Taiwan hergestellte US-Bikes. Denn die Werkbank der Welt, also China - und da gehört Taiwan dazu -  soll künftig aufgrund von Protektionismus nicht mehr die erste Adresse für die Produktion von Gütern sein. Trifft dieses Protektionismus-Szenario tatsächlich ein, dann dürfte das die US-Bike-Industrie im Herz treffen und vermutlich die Bikes massiv verteuern.

Interessante Periode für Specialized

Bei Specialized ist man sich der Bedeutung der Politik sehr wohl bewusst. «Es ist in der Tat eine interessante Periode, auf die wir zugehen. Was es wirklich bedeutet, ist noch nicht abzusehen. Es ist einfach zu früh, hier eine klare Richtung zu identifizieren», sagt Specialized-Marketing Manager Sebastian Maag. Weiter nimmt der Marketing-Profi sofort Bezug zum Sport und den kalifornischen Bike-Hersteller raus aus dem politischen Kontext: «Wir fokussieren uns auf den Rider und transportieren weiterhin die Freude am Radfahren, ungeachtet der globalen politischen Irritationen».

Keine Spekulationen bei Shimano

«Ein Statement abzugeben ist schwierig. Weil wir nicht über Dinge wie Management-Strategien, Geschäftsbewegungen, Produktionsskalen- oder Kapazitäten sprechen», sagt Ben Hillsdon, PR Officer bei Shimano Europe. «Jeder Kommentar wäre reine Spekulation und nur eine persönliche Meinung, die viel zu vielfältig zu interpretieren wäre», sagt Hillsdon weiter.

Differenzierter Blickwinkel aus Kalifornien

«Vieles was Trump im Wahlkampf gesagt und versprochen hat, wird schwierig oder gar unmöglich umzusetzen», sagt Scot Nicol, der Boss der kalifornischen Edel-Bike-Marke Ibis. Nicol stellt in Aussicht, dass es für die Bike-Verkäufe in Europa vorteilhaft sein könnte, wenn der Dollar-Kurs im Vergleich zum Euro absinke.

Mit Währungsschwankungen nach politischen Entscheiden hat Nicol kürzlich Erfahrungen gemacht: Nach der Brexit-Abstimmung ist das britische Pfund deutlich gesunken, «und das hat unsere Verkäufe in UK beinflusst». Wohl nicht zum Besseren, da die Kaufkraft des Pfunds gegenüber dem US-Dollar gesunken ist.

No Comment bei Sram und Trek

Bei Sram und bei Trek fallen die Reaktionen auf die Anfrage von Ride kurz und knapp aus: Man äussere sich nicht zu politischen Themen. Dass die Politikt von Donald Trump den Geschäftsgang dieser Firmen unweigerlich beinflussen wird, steht dabei ausser Frage.

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