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Veloverkäufe 2016: Das E-Bike boomt, der Markt stagniert

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2016 wurden in der Schweiz 324'581 neue Velos verkauft, 1522 mehr als 2015. Fast jedes vierte davon ist ein E-Bike. Total rollten 75'665 Velos mit Elektromotor zu neuen Eigentümern, im Vergleich zu 2015 ein Plus von 14 Prozent. Das Mountainbike ohne Motor verlor leicht an Terrain, das E-Mountainbike legt um satte 36 Prozent zu.

Auf Schweizer Strassen sind über 400'000 E-Bikes im Einsatz, ein Boom-Ende ist gemäss der Schweizerischen Fachstelle für Zweiradfragen nicht absehbar. Und in ein bis zwei Jahren dürfte das E-Citybike das normale Citybike in der Käufergunst überholen. Als Vergleich: 2013 war noch jedes siebte verkaufte Velo ein E-Bike.

Gehen steil: E-Mountainbikes

Auch die E-Mountainbikes – in der Erhebung sind diese als Elektro-Fahrräder ohne Ausrüstung benannt und in die Radgrössen 26, 27.5 und 29 sowie in die Tempoklassen 25 und 45 km/h aufgeteilt - gehen absatzmässig richtig steil: 20'761 Stück wurden 2016 verkauft, 36 % mehr als im Vorjahr.

Interessant: 74 % der E-Mountainbike Käufer entschieden sich für ein 25 km/h Bike, 26 % für die schnellere 45 km/h Version. Damit entsteht ein Hinweis, dass in dieser Klasse nicht nur pure E-Mountainbikes erfasst sind. Denn richtige E-MTBs, die 45 km/h leisten, gibt es nur äusserst wenige am Markt. Es ist demnach naheliegend, dass in dieser Kategorie auch motorisierte Bikes Einzug gehalten haben, die trotz Federgabel oder auch Vollfederung dennoch eher dem Trekking-Segment zugehörig sind.

City-Segment ebenfalls gut in Fahrt

Der Bereich der normalen, motorlosen Freizeit- und Alltagsvelos mit Vollausrüstung – Citybikes, Juniorbikes und Spezialbikes, alle mit Licht, Gepäckträger, Schutzblechen etc. – konnte um 5'859 auf total 91'788 Einheiten zulegen. Besonders die Juniorbikes und Spezialvelos – die Fachstelle erwähnt Lastenvelos und Faltvelos – sollen mehr Käufer gefunden haben.

Sport-Segment: Mountainbike mit 27.5 Zoll Rädern am beliebtesten

Bei den Mountainbikes entschieden sich gemäss der Erhebung 54'202 BikerInnen für 27.5 Zoll. 30'492 wählten die 29 Zoll Version und nur 17'957 die kleinen 26 Zoll Räder. Somit ist der Markt für 26 Zoll innerhalb von zwei Jahren eingebrochen, denn 2014 fanden noch über 50'000 26 Zöller neue Käufer. Auch der Markt für E-Mountainbikes in 26 Zoll ist 2016 mit 41 abgesetzten Einheiten quasi in die Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Markt für konventionelle Mountainbikes: Am Schrumpfen

Dazu schrumpft auch der Markt für konventionelle Mountainbikes: Total rollten 102'651 Mountainbikes (ohne E- Mountainbikes) in den Verkauf, das sind 8.5 % weniger als 2015. Das kann als Beweis gelten, dass die stetigen, nicht abwärtskompatiblen Innovationen (drei Laufradgrössen, mehrere Reifenbreiten, zahlreiche Schaltungsvarianten, neue Nabenbreiten, zahlreichen Einsatzbereiche/Federwege etc.) im Mountainbike-Bereich dem Verkauf schaden - respektive den Kunden vor zu viel Auswahl stellen.

Im Verkaufsjahr 2016 stehen 102'651 Mountainbikes in 26, 27.5 und 29 Zoll ohne Motor gegenüber 20'764 E-Mountainbikes in 26, 27.5 und 29 Zoll in der motorisierten Ausführung in 25 und 45km/h da. Das E-Mountainbike holt sich also in kurzer Zeit – in zwei höchstens drei Jahren – einen beachtlichen Marktanteil.

Rennvelo büsst leicht ein

Mit 15'512 verkauften Einheiten fährt das Strassenrennvelo im Windschatten des letztjährigen Verkaufs mit 15'816 Stück. Beim Rennvelo ist in der Erhebung derzeit noch nicht erfasst, ob die Räder mit Felgen- oder Scheibenbremsen ausgestattet sind. Wie sich diese Innovation im Markt abzeichnet, wäre spätestens in der Erhebung für 2017 interessant zu sehen. Nicht ersichtlich aus der Erhebung ist, ob der Trend zum Gravel Bike sich auch tatsächlich in den Verkäufen abbilden lässt.

E-Bikes sind die Überflieger

Die Schweizer Fachstelle für Zweiradfragen resümiert und deren Leiter Roland Fuchs gibt einen Ausblick: Einmal mehr sind die E-Bikes die Überflieger im Velogeschäft. Zunehmende Verkehrsdichte in den Städten und Agglomerationen dürften diesem Zweiradsegment auch künftig Zuwachsraten bescheren. Das Citybike hält tapfer seinen Kurs und spricht vor allem Käufer aus Regionen mit wenig oder nur geringen Steigungen an. Das normale, motorlose Mountainbike verkauft sich nach wie vor gut, sieht sich jedoch zunehmend vom E-Mountainbike bedrängt.

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