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Test: Giro Switchblade – Ein stylischer Verwandlungskünstler mit gutem Schutz.

Zwei Helme in einem verbindet der Giro Switchblade: Ein Fullface-Helm der dank abnehmbarem Kinnschutz zum Halbschalenhelm wird. Damit scheint er ideal für Enduro-Biker- oder Rennfahrer, sowie Touren-Biker die Bergab etwas mehr Schutz möchten. Aber kann der Switchblade punkto Sicherheit, Komfort und Durchlüftung mit den einzelnen Helmtypen mithalten?
 
Der Giro Switchblade zielt mit seinem abnehmbarem Kinnschutz tendenziell auf Enduro-Biker ab. Genau in diesem Bereich wurde er auch zu Testzwecken eingesetzt – an den Enduro-World-Series-Rennen in Valberg und Finale Ligure. Persönlich war ich kein grosser Fan von solchen verwandelbaren Helmen. Zum Touren kam der Halbschalenhelm, und für Downhill- und Enduro-Rennen der Fullface-Helm zum Einsatz. Im Weiteren mochte ich die Optik solcher Helme nicht, bis ich den Switchblade erstmals in den Händen hielt. Nun darf ich sagen, er kommt optisch am nächsten an richtige Fullface-Helme heran. Für einen Kombihelm ist er sogar ziemlich cool.
Das Visier lässt sich grosszügig verstellen, dass man die Motocrossbrille problemlos auf der Stirnpartie parkieren kann – zum Beispiel zum hochfahren.
Gross war das Vertrauen vor der ersten Fahrt allerdings nicht. Mit dem Gedanken «Wäre er nicht sicher, hätten sie den Helm nicht herausgegeben», motivierte ich mich, den Switchblade meinem Fullface-Helm vorzuziehen.
 

Komfort und Irritation

Thront der Helm erst einmal auf dem Kopf, ist er sogar erstaunlich bequem. Dank dem neuen RocLoc-Verstellsystem lässt er sich gut an den Kopf anpassen, weswegen er auch gut und rutschfrei sitzt. Anfänglich etwas tief im Nacken sitzend und somit störend, kann das RocLoc nach Bedarf weiter in den Helm geschoben werden. So kommt es dem Genick nicht mehr in die Quere und hält den Helm weiterhin perfekt auf dem Kopf. Festgezurrt wird der Helm mit einem Schlaufverschluss, wie man sie von Motorradhelmen kennt. Diese sind sicherer als die Schnellverschlüsse von Halbschalenhelmen, dafür etwas fummeliger in der Handhabung.
 
So bequem und satt der Helm auf dem thront, die erste Abfahrt ist irritierend. Wegen der Luftschlitze entsteht um die Ohren ein gewaltiges Rauschen, das beim herkömmlichen Fullface-Helm sehr gedämpft ist. Glücklicherweise habe ich mich nach der ersten Abfahrt schnell an das Luftrauschen gewöhnt und es danach nicht mehr wahrgenommen. Ansonsten wäre der Switchblade schleunigst durch meinen persönlichen Helm ersetzt worden.
 

Der 1000 Höhenmeter Schwitztest

Da ich an anderen Enduro-Rennen schon Stunden mit einem normalen Fullface-Helm auf dem Kopf hochgefahren bin, kann der Switchblade ohne Kinnbügel nur besser sein. Tatsächlich überzeugt der Helm bergauf mit einer guten Durchlüftung auch trotz des Mips-Systems. Im Vergleich mit einem Halbschalenhelm kann er aber nicht ganz mithalten, da er über die Ohren geht. Trotzdem, 1000 Höhenmeter gehen problemlos, auch wenn der Helm etwas wärmer ist und man mehr schwitzt als mit einem kleinen Helm. Das Wichtigste ist, dass sich die Wärme nicht staut. Die zieht beim Giro Switchblade gut ab.
Ach ja, wo verstaut man den Kinnschutz wenn er nicht am Helm ist? Entweder im Rucksack, wer wie viele Enduro-Rennfahrer ohne diesen fährt, bindet den Bügel mit einem kleinen Klettriemen, oder ähnlichem, an den Lenker.
 
Die Frage, wie sicher solche Helme sind, ist berechtigt. Testen will man das aber nicht freiwillig. Nun, ich hatte das «Glück», dass ich beim zweiten Rennen in Finale Ligure ziemlich unbeholfen unterwegs war und deshalb drei Mal stürzte. Zwei Mal davon hatte mein Kopf Bodenkontakt. Der eine Schlag der auf den Hinterkopf wirkte, wurde vom Mips-System entschärft. Der andere Sturz gabs auf die Backe. Dabei bewies sich der Kinnschutz als sehr robust und der Helm verschob sich auch nicht. Kiefer und Gebiss heil, keine Kopfschmerzen oder Schürfungen am Kinn – das Resultat spricht für sich, auch wenn ich so was nicht gerne teste.
 

Fazit

Der Giro Switchblade überzeugt als Enduro-Helm in Sachen Tragekomfort, Sicherheit und Style – ein absolutes Must-have für Enduro Racer. Die Durchlüftung ist gut, dass es trotz starkem Schwitzen keinen Hitzestau gibt. Lange Aufstiege gehen somit problemlos, aber wegen der tiefgezogenen Ohrenpartie wähle ich für klassische Sommertouren mit langen Aufstiegen weiterhin den Halbschalenhelm. Der Switchblade bleibt hingegen an den kommenden Enduro-Rennen im Einsatz.
 
www.giro.com
 

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