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Test: Fünf «Freunde» für Herbst und Winter

Dieses Jahr kam der Herbst früher als geplant und die Frage nach dem richtigen Equipment stellt sich somit auch eher als in vergangenen Jahren. Im letzten Winter haben wir einige Produkte getestet, welche euch helfen gut durch die kälteren Tage zu kommen.
 

7mesh Outflow Jacke

Die Isolationsjacke wiegt gerade rund 250 Gramm und lässt sich dank kleinem Packmass gut im Rucksack mitführen. Gefüllt mit Primaloft Gold gibt sie während herbstlichen Ausfahrten ordentlich warm. Aber auch im tiefen Winter lässt sie einem nicht im Stich und trotzt sogar Minustemperaturen. Die Outflow-Jacke brilliert durch eine sehr gute Feuchtigkeitsaufnahme und trocknet bei Pausen erstaunlich schnell ab. Der Sitz ist angenehm und nicht zu eng. Sie ist zwar nicht wasserdicht, aber einem kurzen Schauer hält sie locker Stand. Dank zwei Fronttaschen, kann man beim Warten auf die Begleitung auch effizient die Hände wärmen. Einzig die Reisverschlüsse lassen bei sehr starken Winden etwas durch.
 
www.7meshinc.com
 

Protective Zero 0.1 Hose

Mission Duck Rescue? Da fragten wir uns auch, was da auf einer der vielen Etiketten steht. Und dann steht da auch noch was von «Kapok, vegan und funktionell». Eine vegane Hose – warum nicht. Doch erst das Gespräch mit dem Schweizer Distributor von Protective brachte Licht in den dunklen Wald der Marketing-Ausdrücke. Kapok ist eine Frucht, welche über eine Hohlfaserisolierung verfügt, also einem rein pflanzlichen Isolationsmaterial. Protective will keine tierische Wattierung und bevorzugt diese Naturprodukte gegenüber anderen Kunstfasern. Zu Recht, denn Kapok steht anderen Isolationsmaterialien in Nichts nach.
 
Obschon die Hose nur leicht gefüttert ist, ist das Kapok-Material wärmer als andere Wattierungen. Da ist es von Vorteil, dass die Rückseite der Hose nicht gefüttert ist, sondern «nur» über ein robustes Obermaterial verfügt. Man könnte diese dann wohl nur bei zweistelligen Minustemperaturen fahren, ohne zu verschmachten. Zu Beginn einer Ausfahrt schützt die Hose nur mässig vor Kälte, aber nach rund zehn Minuten geht die Körperwärme in die Zwischenschicht über, wo sie dann auch bleibt und angenehm warm gibt. Die Zero-Hose verfügt über Verstärkungen bei den Beinabschlüssen und schützt so vor Dreck und Schäden durch den Antrieb.
 
Durch die seitlichen Reissverschlüsse ist der Einstieg angenehm einfach. Der Windschutz ist tadellos. Da der Bund etwas eng ausfällt, ist eine vorherige Anprobe zu empfehlen. Die Hose hat mich durch den ganzen Winter in Davos begleitet und liess ihn mich spurlos überstehen. Einzig die Bundverstellung ist nicht ideal gelöst. Wird die Hose am Bund etwas zu stark festgezogen oder trägt einen Nierengurt, zieht es die Plastik-Teile unangenehm ins Gewebe.
 
www.protective.de
 

Roeckl Handschuhe Moro

Das Modell Moro wird als wasserdichten Sommer- und Übergangszeiten-Handschuh angepriesen. Und gerade für Letzteres eignet er sich perfekt. Wenn die Tage etwas kälter werden schützt er nicht nur vor der Kälte, sondern auch effizient vor Regen. Der Handschuh verfügt zwar über eine atmungsaktive Membrane, bei zweistelligen Temperaturen oder höher wird es dann aber doch etwas zu warm darin. Ist es jedoch kälter, gewährt er ein gutes Handklima und hält auch bei andauerndem Regen trocken. Bei länger anhaltendem Starkregen kommt der Wetterschutz dann nicht mehr nach. Die Feuchtigkeit dringt durch, jedoch werden die Hände nur feucht und nicht komplett nass.
 
Der Schnitt fällt eng und eher klein aus. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und hält auch mal einen Ausflug in die Botanik aus. Das Griffgefühl ist angenehm und dank Silikon-Beschichtungen hat man Lenker und die Bremsen auch bei widrigen Umständen gut im Griff. Touchscreen fähig ist er ebenfalls. Die Innenhand verfügt über einen Aufprall dämpfenden Schaum. Persönlich mag ich keine Polsterung unter den Handflächen, aber diese fällt nicht negativ aus.
 
www.roeckl.de
 

Five Ten Freerider EPS High

Bis dato war es nicht ganz einfach, bei kalten Tagen mit Flat Pedals Grip satt und dennoch warm zu haben. Entweder man musste sich auf Bergschuhe fokussieren, oder die stets sommerlichen Bike-Schuhe eine Nummer grösser kaufen und dicke Socken tragen. Doch nun hat Five Ten einen mit Primaloft isolierten Schuh auf den Markt gebracht, der herbst- und wintertauglich ist. Von plus fünf bis minus 15 Grad gibt der Freerider EPS schön warm, ausserhalb dieses Temperaturbereichs ist das Fussklima dann nicht mehr so optimal.
 
Je stärker es in die Minustemperaturen abfällt, desto härter wird die Gummisohle. Das zeigt sich aber primär durch Einbussen beim Laufkomfort, der Grip auf den Pedalen bleibt stets gut. Die Verarbeitung ist tadellos und dank der DWR-Beschichtung des Obermaterials ist er einigermassen wasserdicht und lässt sich dadurch sehr gut reinigen. Wer aber wie ich mal ungewollt in eine tiefe Pfütze tritt und nicht sofort rausgeht, wird feststellen, dass er nicht vollumfänglich wasserdicht ist. Der Knöchelschutz ist sehr effizient, ohne störend zu sein.
 
www.fiveten.com
 

Incirca Phaethon

Lange war «gut Licht» teuer, bis dann Billig-Lampen aus Fernost kamen, welche oft mit beschränkter Lebensdauer versehen waren und nicht mal einen Winter überstanden haben. Mittlerweile gibt es aber ein paar Anbieter die viel und «gutes Licht» für wenig Geld bieten. Incirca, die Hausmarke von Distributor Velok, ist ein solches Produkt.
 
Trotz der kompakten Bauweise verfügt die Phaethon über 2000 Lumen und gewährt eine ausreichende Ausleuchtung für schnelle Singletrail-Fahrten. Dank verstellbaren Helligkeitsstufen und Fernbedienung hält der Akku auch für mehrere Ausfahrten. Die Fernbedienung ist Funk gesteuert und lässt sich mittels Klettband einfach und schnell am Lenker befestigen. Dank dem kompakten Baumass und dem geringen Gewicht ist die Lampe für die Montage am Helm prädestiniert. Eine Befestigung am Lenker ist aber ebenso möglich.
 
Ich habe die Phaethon allen erdenklichen Wetterbedingungen ausgesetzt, von Dauerregen bis Schneesturm und minus 15 Grad Celsius. Sie hat sich davon nicht beeindrucken lassen und tadellos ihre Leuchtarbeit verrichtet. Zeitweise habe ich die Lampe am Lenker montiert und somit auch den Akku am Rahmen befestigt, dieser blieb auch in ruppigen Passagen an Ort und Stelle und hat dem Wetter tapfer getrotzt.
 
Praktisches Detail: Die Lampe kommt in einer Textilbox wo alles Zubehör gut verstaut werden kann.
 
www.velok.ch

 
 

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