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Swiss Epic Blog: Viel Flow, Wackelbrücken und Würstchen als Reifenverpflegung

Die Teilnehmer drehen am dritten Tag des Perskindol-Swiss-Epic eine grosse Runde um Leukerbad und mittendrin erfreuen sich die Gehrig-Twins an den vielen flowigen Trails. Doch ganz ohne Zwischenfälle geht es auch auf der zweiten Etappe nicht, wie Anita im Blog erzählt.

 

Heute stehen 52 Kilometer, 1050 Höhenmeter und rund 3400 Tiefenmeter auf dem Flow-Programm des Perskindiol-Swiss-Epic. Doch müssen wir uns auch die heutige erste Abfahrt zuerst wieder verdienen. Rund 350 Höhenmeter kurbeln wir einen regelmässige Anstieg hoch, ehe wir in einen wunderbaren Wald-Singletrail stechen, der von mir aus ewig hätte andauern dürfen. Feinster Nadelboden gespickt mit einigen Wurzeln und schönen runden Kurven – ein Gedicht!

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Flick-Rekord im Flow-Paradies

Nach einer rasanten Zwischenabfahrt durch ein schönes altes Walliserdorf, stechen wir in den zweiten Abschnitt der Abfahrt. Dieser verkörpert die ruppigere und steinigere Seite des Wallis perfekt. Caro und ich finden einen super Rhythmus auf dem Kilometer langen Suonen-Trail der uns ins Walliser Weingebiet bringt. Wir passieren die Rebberge von Varen und Salgesch. Ich muss mich schon sehr beherrschen, um nicht ein paar Weintrauben zu stibitzen.

 
Immer wieder geht es hoch und runter und teilweise ist es auch sehr steinig. Es geht auch nicht lange, erwische ich in einer schnellen Passage einen scharfen Stein, und die Luft im Reifen macht sich gerade mit dem unangenehm klingenden «Tschhhhhhhhhh» davon. Die Fahrt wird sofort unterbrochen und Caro eilt auch schon mit einem Maxalami-Reifenplug und CO2-Kartusche zur Hilfe. Das Loch in der Lauffläche ist schnell gestopft – Plug rein und etwas Luft dazu, und schon geht die Fahrt weiter. So schnell wie diese Reparatur ging, war das bestimmt persönlicher «Flick-Rekord».
 
Nach 25 Kilometern Trail-Spass biegen wir in unser erstes Abschnittsziel ein, beide mit einem breiten Grinsen im Gesicht – wir haben einen guten Rhythmus gefunden. Die Flow-Fahrer dürfen in den Shuttle nach Vercorin steigen, von wo wir sogleich in die Abfahrt zur berühmten Hangebrücke bei Niouc stechen. Die Brücke ist fahrend nicht zu bewältigen. Zu schmal ist sie für die breiten Lenker. Das ist auch besser so, denn Lust hier zu fahren, haben auf keinen Fall. Es schaukelt zwischenzeitlich ordentlich und unter uns liegt wohlgemerkt eine 200 Meter tiefe Schlucht. 
Unser nächstes Zwischenziel liegt bei Leuk. Der Weg dorthin könnte, trotz der langen Tretdistanz, nicht schöner sein. Der Trail im Pfynwald hat zwar ein paar bissige kurze Anstiege, doch schlängelt er sich superschön durch den Föhrenwald – einfach paradiesisch. 

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Eine flotte Sohle aufs Bike-Parkett

Just kurz bevor wir in den letzten Shuttle zurück nach Leukerbad verladen, beginnt es zu regnen. Die Temperaturen auf der Rinderhütte, von der wir in die letzte Etappe starten, sind im tiefen Bereich doch regnet es zumindest nicht mehr stark. Der Niederschlag hat die Wanderwege ganz schön aufgeweicht und zwischenzeitlich muss man ganz schön treten damit man nicht im Matsch stecken bleibt.
 
Ganz wichtig hier: Es muss auch noch zwischen Kuhscheisse und Dreck unterschieden werden. Die Kühe haben nämlich massive Fladen mitten im Trail abgeladen – Danke ihr lieben Rindviecher! Wir liefern ein schönes Tänzchen, denn auf unseren Bikes die Kontrolle zu halten, ist sonst fast nicht möglich. Unsere Hinterräder machen sich ständig daran, uns zu überholen. Die Gaudi ist aber perfekt und über einige technische Passagen führt uns der Trail nach Leukerbad zurück. Heute haben wir den Flow definitiv gefunden und richtig gut als Team funktioniert – keine Selbstverständlichkeit bei Zwillingsschwestern. ;)
Für Donnerstag ist viel Regen angesagt. Also nicht Neues für uns, nachdem fünf von sieben gefahrenen Enduro-World-Series-Rennen nass waren. Freuen tun wir uns aber trotzdem.

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