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Swiss Epic Blog: Gut erholt, ist halb gefahren

Wenn der erste Tag in die Hosen geht, wird der zweite etwas gemächlicher gestartet. In etwa so lässt sich Anita und Caro’s Taktik für die erste Etappe beschreiben. Tatsächlich geht der Plan auf, und die beiden können ihre Stärken, dem Bergabfahren, richtig ausspielen. Wie die Etappe im Detail verlief, verrät Carolin Gehrig.
 

Vorfreude auf die Königsetappe

Ehrlich gesagt hatte ich etwas Angst nach dem gestrigen Debakel während des Prologs, wo ich mich so richtig ins Elend geritten habe. Doch nach einer guten Mütze Schlaf schaute die Welt dann schon etwas anders aus. Trotz ordentlich Respekt vor der heutigen Königsetappe, mit 72 Kilometern, 1600 Metern berghoch und 4050 Höhenmetern bergab, war die Freude auf den Tag gross. Wir beide wussten, dass einige wirklich gute Abfahrten auf dem Etappenplan standen – let’s go!
 
Noch in der klirrenden Kälte um 8.15 Uhr fällt der Startschuss und wir starten in den ersten Abschnitt der Etappe. Direkt nach dem Start geht es wiederum direkt in einen Anstieg mit rund 250 Höhenmetern. Da ich den Fehler vom Vortag nicht nochmals wiederholen wollte, gehe ich es diesmal sehr locker an, ganz egal wie viele Fahrer an uns vorbei ziehen.
 
Dieses Mal geht es andersrum: Anita versucht zwar mich zu forcieren, aber das perlt an mir ab. So wie ich mich gestern fühlte, möchte ich mich nie mehr auf dem Bike fühlen. Doch das Forcieren hatte einen Grund, denn just als wir in die erste Abfahrt stechen, sind da auch all die Teilnehmer, die uns zuvor beim Aufstieg überholten. Trotz dem leichten Stau haben wir eine heitere Fahrt mit vielen, vielen Überholmanövern, was nicht bei allen Beteiligten auf Gutheissen stösst. ;)
 

Was runter kommt, muss auch wieder hoch – und wieder runter

Nach dieser ersten spassigen Abfahrt fühle ich mich ziemlich gut, stelle dann aber mit erschrecken fest, dass der grosse Anstieg mit knapp 900 Höhenmetern unmittelbar vor uns steht. Immer schön locker bleiben und regelmässig treten, lautet die Devise. So schaffen wir es zwar nicht ultraschnell aber stetig nach Visperterminen hoch.
 
Von hier führt uns die Abfahrt in engen Spitzkehren in Richtung Tal und zugleich zu unserem ersten Shuttle. Dieser führt uns bequem nach Bürchen. Den Trail Richtung Unterbäch kennen wir bereits, und so ist auch die Vorfreude gross, diesen für einmal im Renntempo unter die Räder zu nehmen. Den Weg dorthin muss man sich auf der Etappe aber hart erkämpfen. Zuerst führt der Trail steil hoch bevor es dann endlich runter geht. Auf dieser Abfahrt können wir es endlich so richtig krachen lassen. Kaum jemand der vor uns den Trail blockiert – einfach nur Gas geben, so wie wir es lieben.

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Das berüchtigte zwölf Kilometer lange Flachstück der Rhone entlang nach Leuk zeigt sich dank dem «lieben» Gegenwind als ziemlich zermürbend. Zum Glück übernimmt Anita praktisch die ganze Führungsarbeit. Wir fahren mit hohem Tempo und Nahe an der Übersäuerung dem Fluss entlang.

 

Rasanter Tagesabschluss

Den steilen Aufstieg am Ende des Abschnitts, und somit zu unserem letzten Shuttle des Tages, bräuchte ich nicht mehr unbedingt, und die 200-Meter-Tafel vor dem Ziel lügt mit Bestimmtheit, so lang wie mir die 200m vorkommen. Fertig ist aber noch nicht, denn es geht in Leukerbad noch einmal per Bahn den Berg hoch, von wo wir noch einen Abschnitt fast ausschliesslich Bergab fahren – besser geht’s nicht. Trotzdem sind wir glücklich, endlich im Ziel anzukommen. Trotz dessen ich wären des Tag noch ordentlich müde war, konnten Anita und ich sogar schön viel Zeit gutmachen und als Belohnung in der Kategorie Mixed- und Women-Teams auf den dritten Podestplatz steigen – yeah!!

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