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Schurter schafft als Erster Cross-Country-Fahrer die Fünferreihe

Im kanadischen Mont Saint Anne fährt Nino Schurter zu seinem fünften Weltcup-Sieg in Folge. Damit ist er der erste Fahrer der Geschichte, der fünf Weltcup-Rennen hintereinander gewinnt. Rang zwei belegt Stephane Tempier und mit Gerhard Kerschbaumer auf Rang drei gibt es eine Zusatzüberraschung. Auf den Rängen sieben, zehn und elf liefern Flückiger, Indergand und Litscher gute Leistungen ab.

Jedes Rennen neue Gegner und der Sieger immer wieder der Gleiche: Nino Schurter hat es in Mont Saint Anne lange mit dem Franzosen Titouan Carod und dem Deutschen Manuel Fumic zu tun. Der macht für drei Runden zum Teil ziemlich Druck. «Manuel war stark, er hat mich ein paar Mal ganz schön leiden lassen», bekennt Nino Schurter.
Doch manchmal wird das Tempo auch verschleppt, so dass von hinten der Franzose Tempier immer näher kommt. Drei Runden vor Schluss greift Nino Schurter deshalb am Anstieg Marmotte an. «Ich dachte, jetzt wird die Party dann doch zu gross und wollte eigentlich mit Fumic zusammen weg fahren. Aber er hatte dann irgendein Problem, ich weiss nicht, und so war ich dann alleine», erklärt Schurter die entscheidende Situation.

Er drückt danach zwar nicht maximal aufs Tempo, «weil man da in den technischen Passagen immer aufpassen muss», aber er hält Titouan Carod dennoch auf Distanz. Näher als zehn Sekunden kommt er nicht mehr, im Gegenteil. Er muss sich am Schluss noch von seinem Landsmann Tempier passieren lassen und verliert auch noch den Sprint um Rang drei gegen Kerschbaumer. Nino Schurter aber triumphiert als erster Fahrer zum fünften Mal hintereinander innerhalb einer Saison. «Das hat mich schon noch mal zusätzlich motiviert. Ich weiss nicht, wann ich das nächste Mal in diese Lage komme», sagt er im Ziel mit einem Lachen. Und, natürlich: «Wenn ich schon mal so weit bin, will ich auch die Saison komplett machen», sagt er mit Blick auf das Finale im Val di Sole.
Schurter glaubt auch im Nachhinein, dass es für ihn richtig war, die Europameisterschaften auszulassen: «Ich konnte noch mal gut trainieren und denke, dass das schon ein Vorteil war.»
 
Mathias Flückiger wäre möglicherweise auch in der Lage gewesen, das Podium zu erklimmen. Doch in Runde drei von sieben erleidet Flückiger Defekt und fällt auf Platz 15 zurück.
«Schade mit dem Defekt. Für top Fünf hätte es heute vermutlich gereicht, mehr aber wohl auch nicht. Ich habe mich am Anfang schwer getan, insofern war die Pause mit dem Plattfuss gar nicht schlecht (lacht). Danach hatte ich erst mal meine Probleme den Rhythmus wieder zu finden. Als es dann lief, ging es relativ gut», kommentiert Flückiger.

Reto Indergand fährt sein Rennen mit einer bewusst verhaltenen Strategie. So arbeitet er sich von Platz 20 nach der Startrunde noch auf Position zehn. «Ich wollte heute das Rennen mal verhalten angehen, damit ich es durchziehen kann. In den letzten Rennen bin ich immer eingebrochen, deshalb wollte ich nichts riskieren. Das hat sich ausgezahlt», meint ein glücklicher Indergand nach dem Rennen.
 
Thomas Litscher verfehlt die von ihm geforderte WM-Norm Top Acht, als Elfter (+2:33), obschon er ein gutes Rennen fährt. Auf Platz acht fehlt ihm eine gute halbe Minute. «Ein gutes Rennen, das Ziel aber leider verpasst. Als viertbester Schweizer habe ich eigentlich genug gezeigt», sagt er etwas enttäuscht. Er fährt die vorletzte Runde wie die Letzte weil in seiner Gruppe alle glauben, man wäre schon am Ende. «Dann haben mir in der wirklich letzten Runde natürlich die Körner gefehlt», so Litscher.
 

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