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Pumpen statt herumgammeln – Pumptracks erobern die Pausenplätze

Die Nachfrage nach mobilen Pumptracks steigt. Sie begeistern Nutzer auf unterschiedlichen Sportgeräten und bieten ein Koordinationstraining mit hohem Spassfaktor. Im Kanton Solothurn fand 2016 die erste Pumptrack Tour durch Schulen und Gemeinden statt. Die Rückmeldung war überwältigend.
 
Am frühen Morgen wird auf dem Pausenplatz der Primarschule in Starrkirch-Wil bei Olten eine schwarze Wellenbahn aufgestellt. Noch bevor die ersten Schüler eintreffen steht die Bahn bereit. Die Schüler reiben sich ahnungslos die Augen, den wenigsten ist bewusst welchem Zweck der Rundkurs dient. Während der Pause stehen Fahrräder, Skateboards und Trottinetts bereit. Eine Erklärung wie die Bahn funktioniert ist nun nicht mehr nötig. Das sogenannte Pushen und Pumpen hat jeder schnell verinnerlicht und tastet sich nach eigenem Ermessen an die Geschwindigkeit heran. Während einer halben Stunde drehen sich die Schüler im Kreis, auf und ab auf den Wellen und durch die Kurven des Pumptracks. Stille kehrt erst beim erklingen der Pausenglocke ein, weiter geht es mit der Schulstunde, gut erholt von der bewegten Pause.
 

Sportfachstellen setzen auf Pumptracks

Das Experiment wurde von der Sportfachstelle Solothurn gemeinsam mit der Flying Metal GmbH, dem Schweizer Importeur der Pumptracks der Marke «Parkitect» durchgeführt. Der Kanton Solothurn setzt in der Bewegungsförderung unter anderem auf mobile Pumptracks. Die Sportfachstelle Solothurn stellt den mobilen Pumptrack an Quartiere, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen im ganzen Kanton zur Verfügung. Im Turnus von einem Monat bewegt sich der Pumptrack so von einem Standort zum nächsten und bietet einer grossen Nutzergruppe Zugang zu Sport und Bewegung. Durch den modularen Aufbau bietet der Pumptrack zahlreiche verschiedene Strecken-Setups und kann sowohl kurzfristig auf und abgebaut. «Die Nachfrage nach unserem Pumptrack ist überwältigend, wir erhielten schon kurz nach der Anschaffung zahlreiche Anfragen und sind nun bis aufs nächste Jahr ausgebucht», meint Philipp Heri von der Sportfachstelle Solothurn.
 
Das Konzept findet auch in anderen Regionen Anklang. Vorreiter in der Schweiz sind neben Solothurn auch Winterthur und Bern, sowie der Kanton Thurgau. In einer Primarschule in Bümpliz bietet sich beim ersten Aufbau des Stadtberner Pumptracks ein ähnliches Bild. Die Neugier und Freude der Kinder ist spürbar gross. Der Anblick der robusten Strecke aus Fiberglas und Holz sorgt für grosse Augen und macht Lust sich selbst aufs Velo, das Skateboard oder den Scooter zu schwingen und die eine oder andere Runde zu drehen. Auf dem Gelände des Bundesamt für Sport BASPO in Magglingen drehen neben Kindern auch Profisportler ihre Runden und kombinieren Spass mit einem Koordinations- und Konditionstraining.
 

 Warum ein Pumptrack?

«Die körperliche Geschicklichkeit der Kinder hat abgenommen», meint Philipp Heri. Für ihn hat der Pumptrack eine präventive Aufgabe im Strassenverkehr. Auf spielerische Weise trainieren die Kinder ihr Gleichgewicht und sollen damit im Strassenverkehr sicher unterwegs sein. «Das Gleichgewicht halten, rückwärts blicken und Handzeichen geben, das sind koordinativ anspruchsvolle Aufgaben, die auf einem Pumptrack erlernt und geübt werden.»
 
Spass und Action mit geringer Verletzungsgefahr sind Kern des Konzepts und machen das Pumptrack-Fahren zum alltagstauglichen Funsport für jung und alt. So bilden die Wellenbahnen regelrechte Treffpunkte für verschiedene Generationen mit verschiedenen Sportgeräten.
Der Bau eines Pumptracks ist neben Fieberglas, auch mit Asphalt oder Beton möglich. Der Modulare Pumptrack bildet dabei die günstigere Alternative. Die Vorteile des Modularen Pumptrack stehen im Namen. Durch seinen modularen Bau kann der Pumptrack in beliebiger Grösse aufgebaut werden, in die Landschaft integriert werden und falls nötig wieder abgebaut werden. Eine Baubewilligung kann damit umgangen werden.
 
www.pumptrack.world

 
 
 

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