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Kulhavy-Show auf Zypern, Benko holt Etappensieg und Giger mit Defekt

Beim Afxentia-Etappen-Rennen auf Zypern kommti in Lythrodontas eine vierköpfige Frauen-Gruppe zum Sprint-Finish, das die Ungarin Barbara Benko vor Gunn-Rita Dahle-Flesjaa, Sabine Spitz und Githa Michiels gewinnt. 30 Minuten zuvor siegt Jaroslav Kulhavy und erobert damit das gelbe Trikot von Jordan Sarrou zurück. Der Pole Bartlomej Wawak wird aus einer vierköpfigen Gruppe heraus Dritter. Fabian Giger wird neunter, Thomas Litscher zehnter.
 
Das Imperium schlägt zurück. Einen Tag nach seinem Defekt-Pech zeigt Olympiasieger Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) auf den 66,2 Kilometern Point-to-Point in Lythrodontas eine klasse Vorstellung. Vor allem auf den letzten sechs Kilometern.

Es ist eine acht Fahrer starke Führungsgruppe, die gemeinsam Richtung höchster Punkt der Etappe klettert. Kurz bevor es in den langen Single-Trail hinab zum Mantra tou Kampiou geht, wird um die beste Position gesprintet.

Jaroslav Kulhavy gewinnt, gefolgt von Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC). Dahinter geht Bartlomej Wawak in den Trail, doch er kann dem Weltklasse-Duo nicht folgen und es reisst eine vorentscheidende Lücke auf, während sein Teamkollege Fabian Giger durch einen Reifendefekt alle Chancen verliert. Kulhavy und Sarrou fahren zusammen bis zum letzten, kurzen aber steilen Anstieg. Dann attackiert der Tscheche.

Kulhavy-Show auf den letzten sechs Kilometern

«Ich habe bemerkt, dass Jordan in den kurzen Anstiegen immer wieder ein paar Sekunden verlor. Deshalb habe ich im letzten hart attackiert und die Lücke gerissen», erklärte Kulhavy wie er die Entscheidung im Kampf um den Etappensieg herbei führte.

Die letzten sechs Kilometer sind eine echte Kulhavy-Show. Er fährt wie eine Lokomotive, nimmt Sarrou noch 1:01 Minuten ab und holt sich damit das Gelbe Trikot zurück.

1:21 Minuten später kämpft eine vierköpfige Gruppe um den dritten Platz auf dem Podium. Es ist Bartlomej Wawak, der unter «lauter toten Männern» (Becking) die meisten Reserven übrig hat. Er gewinnt den Sprint vor dem Niederländer Hans Becking (CST Sandd American Eagle) und dem Österreicher Karl Markt (Möbel Märki), der sich erneut stark präsentiert.
 
Kulhavy geht mit einem Vorsprung von 50 Sekunden in die letzte von vier Etappen. An dritter Position liegt Jan Skarnitzl (Cze, Sram Mitas Trek), der 1:47 Minuten zurück ist. Skarnitzl wurde in Lythrodontas Sechster.
 
Jaroslav Kulhavy: «Flachpassagen sind meine große Stärke und ich wusste das. Ich bin sehr froh über meine Leistung, das ist ziemlich gut vor der Cape Epic.»
 
Jordan Sarrou: «Jaro ist auf der Fläche sehr stark. Ich musste an seinem Hinterrad bleiben, aber als ich es verloren habe, hatte ich keine Chance mehr. Er war zu stark. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Die Etappe morgen wird entscheiden.»
 
Bartlomej Wawak: «Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Ich fühlte mich gut und habe versucht erneut ums Podium zu kämpfen. Ich bin ganz zuversichtlich vor der letzten Etappe, die noch mal eine Herausforderung sein wird.» 
 

Michiels macht einen Fehler, Benko profitiert

Vier Damen kämpfen im Sprint um den Etappen-Sieg, so was gab es beim Afxentia noch nie. Aber die ganze Geschichte klingt viel abwechslungsreicher, als es diese Ankunft zeigt.
Zuerst setzt sich die Schwedin Alexandra Engen (Ghost Factory Racing) etwas ab, weil sie in einer technischen Passage die Schnellste ist. Dann attackiert dahinter Barbara Benko (Focus XC) und Githa Michiels (Versluys) geht mit.

Das Duo passiert Alexandra Engen im Anstieg zum höchsten Punkt, während dahinter Sabine Spitz (WIAWIS), Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Merida Gunn-Rita) und die junge Tschechin Jana Czeczinkarova (Sram Mitas Trek) zusammen die Verfolgergruppe bilden und Engen ebenfalls passieren kann.
geht. Doch Benko ist in der Lage die Lücke im Trail wieder zu schliessen. Sie kann die Belgierin aber nicht passieren. Dadurch gelingt es auch Sabine Spitz und Gunn-Rita Dahle aufzuschliessen. Damit ist das Quartett perfekt, das schliesslich um den Sieg sprintet.

150 Meter vor dem Ziel macht Michiels in Führung liegend einen Fehler, bringt Dahle-Flesjaa fast zu Fall und ermöglicht so Barbara Benko eine Lücke von ein paar Metern aufzutun.

Die Ungarin jubelt so über ihren ersten Sieg im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup, eine knappe Sekunden vor Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und 1,2 Sekunden vor Sabine Spitz. Githa Michiels verliert drei Sekunden, wahrt damit im Gesamtklassement aber eine Führung von 20 Sekunden auf Benko. Auf Rang drei liegt Sabine Spitz mit 25 Sekunden Differenz auch noch aussichtsreich im Rennen um den Sieg.
 
Barbara Benko: «Endlich ein Sieg, ich freue mich. Das ist toll nach dem Sturz von gestern, bei dem ich mir den kleinen Finger gebrochen habe. Es tut ein bisschen weh, aber es ist kein wirkliches Handicap. Im langen Singletrail konnte ich Githa nicht überholen, so dass die anderen wieder heran gekommen sind. Aber am Ende habe ich es doch geschafft.»
 
Gunn-Rita Dahle-Flesjaa: «Ich kann gar nicht glauben, dass ich es heute auf den zweiten Platz geschafft habe. Es ist ein Wunder, bestimmt 15 Mal wurde ich abgehängt und bin jedes Mal wieder zurück gekommen. Der Downhill hat Spaß gemacht wie immer, aber ich war froh, dass Sabine mit ihrem Fully vor mir gefahren ist. Im Finish ist Githa unglücklicherweise in meine Linie gefahren, so dass Barbara vorbei fahren konnte.» 
 
Sabine Spitz: «Heute war ich ständig am Rotieren mit meiner Schaltung. Nach zwölf Jahren Sram bin ich auf Shimano umgestiegen und die ist unterschiedlich angeordnet. Daran muss ich unbedingt arbeiten. Deshalb ist es mir heute etwas schwer gefallen. Durch die falschen Gänge habe ich viele Körner liegen lassen. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung zufrieden.»
 
Githa Michiels: «Der letzte Teil der Etappe ist sehr schnell, deshalb habe ich lieber auf die anderen gewartet. Ich wusste, sie wollten, dass ich in Führung gehe. Ich bin leider nicht so gut in taktischen Dingen und habe die Kurve schlecht genommen. Ich war am Ende froh, dass ich nicht gestürzt bin und den Rückstand in Grenzen halten konnte. Es ist noch ein Tag, ich werde morgen mein Bestes geben und hoffe, dass es reicht um das Gelbe Trikot zu verteidigen.»

www.cyclingcy.com
 

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