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Kulhavy gewinnt Afxentia-Etappenrennen – Giger achter.

Jaroslav Kulhhavy sicher sich seinen dritten Gesamtsieg beim Afxentia-Etappenrennen auf Zypern. Der Etappensieg geht an Jordan Sarrou. Fabian Giger wird mit einem Plattfuss sechster, Thomas Litscher siebter. Bei den Frauen verteidigt Githa Michiels ihr gelbes Trikot mit nur drei Sekunden Vorsprung, während Gunn-Rita Dahle-Flesjaa die finale Etappe gewinnt.
 
An einem warmen und sonnigen Tag im Macheras-Gebirge dominiert das Trio, das auch in der Gesamtwertung vorne liegt, das abschliessende Cross-Country-Rennen. Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) und Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC) entkommen ein wenig und Kulhavy sorgt dann für eine kleine Tempo-Drosselung, die es seinem tschechischen Landsmann Jan Skarnitzl (Sram Mitas Trek) ermöglicht aufzuschliessen. Hans Becking (CST Sandd American Eagle), verliert durch einen frühen Defekt alle Chancen.

Das Führungs-Trio bleibt bis zur letzten Runde zusammen. Dann erhöht der Franzose Sarrou im Kampf um den Etappensieg das Tempo und Skarnitzl verliert den Anschluss. Kulhavy, der zu diesem Zeitpunkt an dritter Stelle liegt, kann die entstandene Lücke ohne Mühe wieder schliessen.
Den letzten Anstieg nimmt Sarrou noch mal mit Vollgas und schafft es als Erster in den Singletrail zu kommen. Er kann dort seine Position verteidigen und Kulhavy weiss, dass es kaum noch eine Chance gibt, zu überholen. So gewinnt Jordan Sarrou die Etappe mit Jaroslav Kulhavy an seinem Hinterrad, während Jan Skarnitzl mit 51 Sekunden Rückstand Dritter wird.

Die Reihenfolge in der Gesamtwertung bleibt dieselbe wie vor dem abschliessenden Tag. Kulhavy gewinnt zum dritten Mal nach 2010 und 2012 das Afxentia-Etappenrennen und zieht damit in Sachen Siege mit Fabian Giger (Kross Racing) gleich, der gesamt Achter wird.
 
Jaroslav Kulhavy: «Ich bin über das ganze Rennen hinweg mein eigenes Tempo gefahren. Nur als Sarrou attackiert hat und ich an dritter Stelle lag, musste ich einmal Vollgas geben, um die Lücke zu schließen. Es war klar, dass Sarrou die Etappe gewinnen wollte. Für war es wichtig die Gesamtführung zu verteidigen und ich wollte nichts riskieren. Ich werde noch einige Tage auf Zypern trainieren in Richtung Cape Epic. Meine Form scheint besser zu sein, als ich dachte.»
 
Jordan Sarrou: «Jaro war zu stark um ihn für die Gesamtwertung zu attackieren. In der letzten Runde, habe ich versucht zu beschleunigen. Aber das war mehr, um eine harte, letzte Runde zu trainieren. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Woche, ich kann mir nichts vorwerfen, ich habe alles gegeben. Ich mag es hier zu fahren. Es herrscht eine tolle Atmosphäre und die Organisation ist gut. Zweiter hinter Jaroslav Kulhavy zu werden, ist kein Problem. Ich bin sehr froh über meine Form.»
 
Jan Skarnitzl: «Ich habe mich gut gefühlt, aber das Tempo am Anfang war mir etwas zu hoch. Jaro hat dann vorne verzögert, so dass ich aufschließen konnte. Jaro hat in den Flachpassagen geführt, ich bin zweimal in Führung gegangen. Aber ich wusste, dass es in der letzten Runde zwischen Jaro und Sarrou um den Etappensieg geht. Ich bin wirklich zufrieden mit meinem dritten Platz.»
 

Dahle-Flesjaa wiederholt ihren Vorjahres-Sieg

Eindrucksvoll wie Mountainbike-Legende Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Merida Gunn-Rita) sich auf der finalen Etappe des Afxentia Stage Race den Sieg sichern und damit wiederholen kann, was ihr schon im Vorjahr gelungen war. Die Rekord-Weltmeisterin geht schon in der Start-Runde in Führung und gibt sie nicht mehr ab.

Yana Belomoina (CST Sandd American Eagle) und bis zur ersten Runde auch noch Malene Degn (Ghost Factory Racing) versuchen ihrem Tempo zu folgen, doch die Maschine der Norwegerin arbeitet wie geschmiert an diesem Tag in Mantra tou Kampiou. In der Gesamtwertung hat sie nach einem Defekt bei der Auftakt-Etappe keine Chance mehr, aber am Sonntag baut sie ihre Führung mehr und mehr aus und beendet das Rennen nach 1:16:21 Stunden mit einem Vorsprung von 1:05 Minuten auf Yana Belomoina. Die Ukrainerin kämpft darum, die verfolgende Sabine Spitz (WIAWIS) auf Abstand zu halten, doch die Deutsche hat den Blick mehr nach hinten gerichtet.

Spitz virtuell in Führung

Mit einem Rückstand von 25 Sekunden auf Githa Michiels (Versluys) im Gelben Trikot war sie in das Cross-Country-Rennen gegangen. Nach der zweiten Runde liegt Spitz virtuell schon mit sechs Sekunden in Führung. Doch dann verliert die 45-Jährige Zeit, als sie sich in einer technischen Passage versteuert und ins Gebüsch fällt. So verringert Michiels ihren Rückstand auf Spitz auf zehn Sekunden und liegt damit wieder in Führung.

Sabine Spitz versucht noch auf der letzten halben Runde alles. Auf den letzten zwei Kilometern baut sie ihren Vorsprung auf Michiels noch mal auf 22 Sekunden aus – das sind aber drei Sekunden zu wenig. So kann Michiels ihr ersten Sieg beim Afxentia-Etappen-Rennen feiern und damit den ersten von Spitz verhindern. Barbara Benko (Focus XC), die vor dem Finale als Zweite 20 Sekunden hinter Michiels lag, hat nach ihrem Sieg vom Vortag keine guten Beine mehr und wird Sechste. Als Gesamt-Dritte bleibt sie dennoch auf dem Podest.
 
Githa Michiels: «Ich kann es kaum glauben, das ist einer der größten Erfolge in meiner Karriere. Ich bin die ganze Zeit ruhig geblieben, weil ich mich in den Anstiegen stark gefühlt habe. Im Downhill war ich nicht so sicher, aber ich wusste, dass ich am Ende noch viel machen konnte. Es war aber ein total spannendes Finale, unglaublich, dass es nach vier Tagen Rennen so knapp ist. Für mich ist es nach einem schwierigen Jahr sehr schön, dass alles wieder gut zusammenkommt.»
 
Gunn-Rita Dahle-Flesjaa: «Das war mein Tag. Vom Training her weiß ich, dass ich Cross-Country-Rennen gut fahren kann. Wir trainieren das während des Winters, aber Anstiege sind in meinen Programmen maximal sieben Minuten lang. Cross-Country, das ist mein Ding und ich freue mich, dass ich Zypern mit einem Sieg verlassen kann.»
 
Sabine Spitz: «Ich habe mich im Trail oben versteuert und es hat mich aus dem Kurs geschoben. Das waren die entscheidenden Sekunden. In der ersten Runde ist mir auch mal die Kette runter gefallen. Aber Githa war sehr stark und hat den Sieg verdient. Ein zweiter Platz ist nicht zu schlecht. Ich wollte das Afxentia für die Cape Epic nutzen und damit bin ich sehr zufrieden.»
 
Barbara Benko: «Meine Idee war heute mein eigenes Tempo zu gehen. Ich wusste schon, dass Sabine und Gunn-Rita heute sehr stark sein würden, sie haben einfach so viel Erfahrung. Ich habe mich heute sehr, sehr schlecht gefühlt, aber ich habe alles gegeben, um den Platz auf dem Podium zu wahren. Deshalb bin ich glücklich und ich konnte sehen, dass die Form passt.»
 
«Yana Belomoina: «Meine Beine haben nach den drei Tagen zuvor heute sehr gescmerzt, aber ich habe alles versucht auf den Flachpassagen Sabine auf Distanz zu halten. Das ist mein Schwachpunkt. Ich freue mich, dass ich das Afxentia mit einem Platz auf dem Podium beenden kann.»
 
www.cyclingcy.com
 

Resultate Afxentia Etappenrennen Etappe 4
       
Männer Elite      
1. Jordan Sarrou (FRA) 1:22.13  
2. Jaroslav Kulhavy (CZE) 1:22:14  
3. Jan Skarnitzl (CZE) 1:23:04  
4. Karl Markt (AUT) 1:23:35  
5. Bartlomiej Wawak (POL) 1:23:36  
6. Fabian Giger (SUI) 1:23:55  
7. Thomas Litscher (SUI) 1:24:03  
15. Simon Vitzthum (SUI) 1:26:26  
16. Joris Ryf (SUI) 1:26:29  
24. Ramon Lauener (SUI) 1:29:46  
29. Casey South (SUI) 1:30:50  
34. Nico Eichenberger (SUI) 1:33:24  
       
Frauen Elite      
1. Gunn Rita Dahle Flesjaa (NOR) 1:16:21  
2. Yana Belomoina (UKR) 1:17:27  
3. Sabine Spitz (GER) 1:17:39  
4. Githa Michiels (BEL) 1:18:01  
5. Alexandra Engen (SWE) 1:18:24  
17. Chrystelle Baumann (SUI) 1:27:44  
19. Verena Huber (SUI) 1:30:32  
20. Marine Groccia (SUI) 1:32:43  
       
Gesamtwertung Männer Elite      
1. Jaroslav Kulhavy (CZE) 6:19:10  
2. Jordan Sarrou (FRA) 6:19:59  
3. Jan Skarnitzl (CZE) 6:21:47  
8. Fabian Giger (SUI) 6:25:53  
17. Thomas Litscher (SUI) 6:38:59  
21. Joris Ryf (SUI) 6:45:14  
22. Simon Vitzthum (SUI) 6:46:24  
23. Ramon Lauener (SUI) 6:46:31  
32. Casey South (SUI) 7:08:57  
35. Nico Eichenberger (SUI) 7:10:34  
       
Geamtwertung Frauen Elite      
1. Githa Michiels (BEL) 7:11.15  
2. Sabine Spitz (GER) 7:11:19  
3. Barbara Benko (HUN) 7:12:55  
18. Chrystelle Baumann (SUI) 8:01:25  
20. Marine Groccia (SUI) 8:05:56  

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