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Er weiss, warum! Nino Schurter gibt seine Südafrika-Tipps preis

Ab Sonntag gilt es ernst! Mit dem Start der Cape Epic geht für viele Topathleten die Rennsaison richtig los. Doch Südafrika ist für viele von ihnen weit mehr her als ein sommerlicher Saisonauftakt. Zum Beispiel für Nino Schurter. Ride hat ihn in seiner zweiten Heimat besucht und ihm die Insider-Tipps entlockt.
 
Phasenweise kann man in Stellenbosch Deutsch und gar Schweizer Dialekt sprechen. Das Studentenstädtchen bei Kapstadt hat sich zu einem Magnet für Radfahrer – vor allem für Mountainbiker – entwickelt, die dem heimischen Winter entfliehen möchten. In Südafrika herrscht Sommer, wenn in Europa der Winter übers Land fegt. Während früher viele Athleten nach Spanien oder in die Toskana ausgewichen sind, hat unterdessen Südafrika und ganz besonders Stellenbosch die Position übernommen.
 
Einer dieser Winterflüchtlinge ist Olympiasieger Nino Schurter. Er besitzt in Stellenbosch unterdessen gar eine kleine Wohnung mitten im Ortszentrum. «Der Lifestyle hier ist einfach etwas Spezielles. In Stellenbosch sind alle irgendwie sportbegeistert, da fühlt man sich Athlet einfach wohl», erklärt Schurter seine Nähe zur Region. Es gebe Zeiten, da komme er bis zu drei Mal pro Jahr nach Südafrika. Das konstant gute Wetter, die schöne Landschaft und vor allem aber auch die vielen Biketrails tragen viel zur Attraktivität von Stellenbosch bei.
 
Gerade bei den Biketrails hat sich viel getan. «Seit zwölf Jahren komme ich regelmässig hier her, und seit da haben sich die Möglichkeiten vervielfacht», meint Schurter. Grund dafür sind nicht etwa die Europäer, die hier her reisen, sondern die Einheimischen. Hier hat der Mountainbikesport eine grosse Bedeutung, nächstes Jahr legt auch der Weltcup-Tross hier einen Stopp ein, und viele südafrikanischen Spitzenathleten kommen aus der Region. Zum Beispiel auch der ehemalige Downhill-Pro Andrew Neethling, der auf der Helderberg Farm bei Stellenbosch selbst zu Schaufel und Pickel greift. Sein Engagement ist symbolisch: Die Trails hier sind weitgehend alle von und für Mountainbiker angelegt.

Ein Nachteil der Popularität von Stellenbosch ist der zunehmende Verkehr. Das habe sich markant verändert, meint auch Schurter. Trainings mit dem Rennrad müsse man heute genauer planen, und gewisse Routen haben wegen dem starken Verkehr und der nicht besonders rücksichtsvollen Fahrweise unterdessen keinen Sinn mehr. Wohl auch deshalb sei der Mountainbikesport so populär, weil er abseits der Strassen viele Optionen biete. Und auch die Kriminalität sei, wie in ganz Südafrika, ein Thema. Er selbst habe vor noch keine negativen Erfahrungen gemacht, sagt er, Geschichten höre man aber immer wieder. Deshalb geht er wenn möglich nicht alleine Radfahren, auch nicht auf die Trails. Und trotzdem: Die Vorzüge der Region überwiegen diese bedauerlichen Aspekte. Dem gefährlichen Verkehr kann man weitgehend entgehen und der Kriminalität mit einer vorsichtigeren Lebensweise begegnen. So denkt Nino Schurter, für ihn ist Stellenbosch eine Art zweite Heimat geworden. Und so denken unterdessen fast alle europäischen Mountainbike-Profis. Und mit ihnen immer mehr Hobby-Mountainbiker. Fast alle erliegen sie dieser magischen Anziehungskraft von Stellenbosch.
 

Schurters Lieblingstouren in Stellenbosch

 

 Schurters Trail-Tipps für Stellenbosch

 

Bike-Tipp

Wer in Stellenbosch mit dem Mountainbike unterwegs ist, tut dies vorzugsweise einem Cross-Country- oder Allmountain-Fully. Enduro-Räder sind für die Region fast des Guten zu viel zumal es auch nur wenige Shuttle-Möglichkeiten gibt. Die Trails sind in der Regel in einem dichten Netz angeordnet und konzentrieren sich auf Parks oder Farmen.
 

Schurters Restaurant-Vorschläge für Stellenbosch

 

Übernachtung

Im Ortszentrum von Stellenbosch gibt es sehr viele Bed & Breakfast. Schurter empfiehlt, ein B&B in Fussdistanz zum Zentrum zu buchen, weil man dann in Stellenbosch gänzlich auf ein Auto verzichten kann. Die Region ist bei Touristen (auch ohne Mountainbike) sehr beliebt, und die Übernachtung sollte sehr früh reserviert werden. In der Hochsaison zwischen Dezember und März sind Spontanbuchungen schwierig.
 

Flüge

Edelweiss bietet zwei Mal wöchentlich Direktflüge von Zürich nach Kapstadt an. Die Preise variieren zwischen 800 und 1300 Franken. Wer es geschickt wählt, fliegt zwei Mal in der Nacht (Abflug am jeweils am Montag in Zürich, Rückflug jeweils am Freitag in Kapstadt). Durch die maximale Zeitverschiebung von einer Stunde ist ein Jetlag kein Thema.
Edelweiss transportiert Fahrräder kostenlos. Eine Anmeldung des Bikes ist aber wichtig, weil mitunter sehr viele Radfahrer auf dem Flieger sind.
 

Übersichtskarte mit den Bikespots von Stellenbosch

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