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Die perfekte Saison ist Realität – Schurter gewinnt alle Weltcup-Rennen der Saison

Nino Schurter schafft als erster Cross-Country-Fahrer das Kunststück und gewinnt alle Rennen des diesjährigen Weltcups. Ihm unterliegen Stephane Tempier und der wiedererstarkte Julien Absalon. Ebenfalls ein eindrücklich starkes Rennen liefert Lars Forster – er landet mit Rang fünf noch einen Podiumsplatz zum Weltcup-Abschluss. Thomas Litscher und Florian Vogel runden mit den Rängen sechs und sieben das Rennen perfekt ab!

 

Es ist ein Schweizer Tag im Val di Sole. Nach dem Sieg von Jolanda Neff bei den Damen kann auch Nino Schurter das Kunststück komplettieren, das vor ihm noch niemand gelungen ist: Alle Weltcup-Rennen einer Saison zu gewinnen.
 
Sein Gegner war praktisch in jedem dieser Rennen ein anderer. Diesmal entpuppt sich der Franzose Stephane Tempier als der härteste Widersacher. Nachdem Manuel Fumic nach der Startrunde in der ersten Runde das Tempo bestimmte, liegen er und Schurter ein paar Sekunden vor den Verfolgern. Doch Fumic hat ein Kettenproblem, muss absteigen und fällt weit zurück. Schurter will zu diesem Zeitpunkt noch nicht alleine wegfahren und ist deshalb nicht unglücklich als Tempier die Führung übernimmt und dafür sorgt, dass das Duo dem Rest der Konkurrenz immer weiter enteilt.
 
Tempier macht viel Führungsarbeit, was auch seinem Ziel, dem zweiten Platz in der Gesamtwertung geschuldet ist. Für Nino Schurter gibt es dennoch eine Schrecksekunde, als er in der vierten Runde wegrutscht und stürzt. Die Folgen halten sich gering, denn Tempier muss erst mal vorbei und Schurter verletzt sich dabei auch nicht.

«Nach meinem Sturz musste ich ziemlich leiden, es war nicht einfach heute. Ich war nicht ganz so frisch wie auch schon und habe dann gedacht, ich probiere einfach an Tempier dran zu bleiben und es in der letzten Runde zu versuchen. Ich dachte, er ist vielleicht nicht der Sprintstärkste. Dann habe ich es wie vor zwei Jahren mit Absalon gemacht und es ist aufgegangen», erklärt Schurter wie es zum historischen Sieg kommt.
Am Ende des letzten Anstiegs sprintet Schurter an Tempier vorbei, nimmt ihm ein paar Sekunden und gewinnt zum vierten Mal im Val di Sole.
«Es ist klasse, ich kann es kaum glauben. Ich wollte diese Saison eigentlich etwas entspannter angehen. Aber ich denke, das ist genau die richtige Strategie. Es läuft bombastisch.»
 
Nicht nur Nino Schurter hat an diesem Tag Grund zur Freude. Lars Forster stellt sein als Fünfter sein bestes Karriere-Resultat von Albstadt 2016 ein und wird Fünfter. Er hat aus einer schlechten Startposition heraus diesmal einen guten Start und klettert rasch bis zur Verfolgergruppe. Dort hält er sich klug immer in einer guten Position.
«Die ersten zwei Runden bin ich Vollgas gefahren. Als ich in der Gruppe angekommen bin, konnte ich dann ein wenig ausruhen. Aber ich habe immer auch meine Arbeit gemacht», erklärt Forster.

Bis zur vorletzten Runde hätte er gedacht, dass Platz drei noch möglich wäre. Doch sein Teamkollege Julien Absalon macht zu Beginn der letzten Runde Tempo. Forster bleibt erst mal dran, muss dann aber büssen. «Oben war ich dann echt Limit. Unten hatte ich zwei, drei Sekunden, aber ich war echt drüber. Ich bin den letzten Anstieg fast nicht mehr rauf gekommen. Dann hat mich Kulhavy überholt. Ich bin zwar noch mal rangekommen, aber für’s Finish war es zu wenig. Trotzdem: Fünfter ist gut und tut gut», erklärt Forster.
 
Thomas Litscher spielt in der Verfolgergruppe immer wieder eine aktive Rolle und fährt aus der Verfolgergruppe sogar mal weg. Er wird wieder eingeholt, hält sich aber bis zum Finale in der Gruppe. «Dann musste ich halt noch überleben», erklärt Litscher schmunzelnd. «Ich bin happy. Ganz nah am Podium, das  gibt wieder ein wenig mehr Selbstvertrauen.»

Florian Vogel bewegt sich das ganze Rennen über in der Verfolgergruppe und beendet das Rennen solide auf Rang sieben.

 

Weltcup XCO Men Val di Sole/ ITA
1. Nino Schurter (SUI - Scott Sram MTB Racing Team) 1:24.30  
2. Stephane Tempier (FRA - Bianchi Countervail) 1:24.34 +0.00.04
3. Julien Absalon (FRA - BMC Mountainbike Racing Team) 1:25.17 +0.00.47
4. Jaroslav Kulhavy (CZE - Specialized Racing) 1:25.23 +0.00.53
5. Lars Forster (SUI - BMC Mountainbike Racing Team) 1:25.24 +0.00.54
6. Thomas Litscher (SUI - JB Brunex Felt Team) 1:25.41 +0.01.11
7. Florian Vogel (SUI - Focus XC Team) 1:25.57 +0.01.27
8. Titouan Carod (FRA - BMC Mountainbike Racing Team) 1:26.05 +0.01.35
9. Luca Braidot (ITA ) 1:26.19 +0.01.49
10. Jordan Sarrou (FRA - BH-SRSuntour-KMC) 1:26.29 +0:01.59
14. Lukas Flückiger (SUI - BMC Mountainbike Racing Team) 1:26.58 +0.02.28
22. Reto Indergand (SUI - BMC Mountainbike Racing Team) 1:27.32 +0.03.02
30. Marcel Guerrini (SUI - Focus XC Team) 1:28.28 +0.03.58
32. Florian Chenaux (SUI) 1:28.29 +0:03.59
39. Matthias Stirnemann (SUI - Scott Sram MTB Racing Team) 1:29.26 +0.04.56
46. Fabian Giger (SUI - Kross Racing Team) 1:30.43 +0.06.13
49. Martin Fanger (SUI) 1:30.55 +0.06.25
50. Andri Frischknecht (SUI - Scott Sram MTB Racing Team) 1:31.01 +0.06.31
51. Nicola Rohrbach (SUI - Goldwurst Power Felt) 1:31.25 +0.06.55
       
Gesamtklassement      
1. Nino Schurter 1500 Pt.    
2. Stephane Tempier 850 Pt.    
3. Maxime Marotte 772 Pt.    
4. David Valero Serrano 691 Pt.    
5. Jordan Sarrou 685 Pt.    
6. Titouan Carod 592 Pt.    
7. Anton Cooper 530 Pt.    
8. Julien Absalon 520 Pt.    
9. Manuel Fumic 507 Pt.    
10. Florian Vogel 496 Pt.    
15. Mathias Flückiger 440 Pt.    
16. Lukas Flückiger 416 Pt.    
19. Thomas Litscher 387 Pt.    
20. Reto Indergand 375 Pt.    
23. Lars Forster 295 Pt.    
28. Andri Frischknecht 280 Pt.    
30. Marcel Guerrini 254 Pt.    
33. Matthias Stirnemann 241 Pt.    
38. Martin Fanger 212 Pt.    
48. Fabian Giger 159 Pt.    
49. Florian Chenaux 158 Pt.    
69. Nicola Rohrbach 47 Pt.    
99. Michael Stünzi 9 Pt.    

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