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Big Names im Migros-Veloladen Bike World: Was hat der Kunde davon?

Rund 450 Velos, Shop-Grössen mit über 1000 Quadratmetern, professionelle Beratung und Werkstatt: Mit solchen Leistungsdaten startet Migros in den Ring im Schweizer Velomarkt, wenn es darum geht hochwertige Räder zu verkaufen. In Volketswil, Muri bei Bern und Winterthur gehen im Jahr 2017 die ersten drei Shops an den Start, in den nächsten Jahren sollen weitere Standorte folgen. Mit an Bord beim neuen Shop-Format Bike World sind nahmhafte Hersteller, dabei ist auch Trek. Trek-Geschäftsführer Harald Schmiedel erklärt, weshalb sich Trek entschieden hat, bei Bike World dabei zu sein.

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Trek-Geschäftsführer Harald Schmiedel (Bild: zVg)

Ride: Radio Energy und Radio SRF haben die Migros-Expansion in den Velohandel thematisiert. Dabei hat Peter Sommer, Präsident des Schweizer Zweiradgewerbes, darauf hingewiesen, dass diese Migros-Shops den kleineren Betrieben die Verkäufe, respektive die Stückzahlen wegnehmen. Wie sehen Sie das?

Harald Schmiedel: Trek hat sich im Vorfeld mit dem Bike World-Konzept intensiv auseinandergesetzt. Mit dem serviceorientierten Geschäftsmodell, das auf Beratungskompetenz und Qualität setzt, betrachten wir Bike World als Fachhändler, der auch Kundengruppen ansprechen kann, die bisher nicht im Fachhandel eingekauft haben und somit einen positiven Einfluss auf den Fahrradmarkt hat. Wir sind zudem der Überzeugung, dass Händler, die vorwärts denken und aktiv am Markt agieren und mit der Zeit gehen, keine Einbussen haben werden.

Sommer sagt weiter: «Die kleineren Betriebe können nicht mehr nachordern, da Migros schon alles zusammengekauft hat». Wie sehen Sie das?

Nachorderengpässe wird es wegen Bike World keine geben. Trek verfügt über ein sehr grosses Europalager, das genügend Stückzahlen auch für neue Kunden in der Grösse von Bike World bieten kann.

Weiter befürchtet Sommer, dass der Fachhandel durch den Markteintritt von Migros massiv Marktanteil verlieren könne und für viele Betriebe sieht er künftig schwarz. Teilen Sie diese Einschätzung?

Aktive Händler, werden wie bereits erwähnt, keine Probleme haben. Händler, die auf Qualität, Beratung, Service, Kundenerlebnis, Emotionalität und Community setzen, werden sich weiterhin behaupten können. Wir unterstützen unsere Händler dabei, diese Erfolgsfaktoren für ihr Geschäft zu nutzen und umzusetzen, und bieten Hilfestellung in Form von Businessberatung sogenannten CI Events, Retail Services, Mitarbeiterschulung, die Trek University, und einem modernen Warenwirtschaftssystem namens Ascend. Dieses Engagement für Händler ist in der Fahrradbranche einzigartig.

Auch HSG-Professor Christoph Lechner kommt im SRF-Beitrag zu Wort und sagt: Von der Einkaufspolitik habe der Fachhändler gegen die Migros keine Chance, die Migros sei am viel grösseren Hebel, um Reduktionen im Einkauf zu erhalten. Was sagen Sie zu dieser Thematik?

Aus der Perspektive von Trek können wir uns dieser Expertenmeinung nicht anschliessen! Trek bietet allen Händlern ein faires Konditionenmodell.

Apropos Preise: Wie gestalten sich die Verkaufspreise im Migros Shop Bike World? Sind die Preise dieselben wie für den Fachhandel – oder gelten bei diesem Big Player andere Regeln?

Wie bereits oben erwähnt, betrachten wir Bike World als eine qualitativ hochwertige Verkaufsplattform, als Fachhändler, bei dem Qualität, Service, Markenerlebnis und Beratung im Vordergrund stehen. Da sind Preisreduktionen nicht die primäre Strategie.

Auf der Webseite von Bike World gab es ein Angebot für ein Trek Hardtail mit 40 Prozent Rabatt. Finden Sie solche Rabatte sinnvoll und wie plant diesbezüglich Ihre Velofirma?

Bei diesem Angebot handelt es sich um ein zeitlich begrenztes Angebot für ein 2016er Auslaufmodell. Ein solches Eröffnungsangebot liegt durchaus im normalen Rahmen. Auslaufmodelle werden all unseren Händlern zu Sonderkonditionen angeboten.

 

Kommentare

Habe mich bewusst von diesen Marken als Kunde distanziert. Fahre vermutlich ein Exoten bin mir auch so sicher dass nicht jeder Superbiker so einen fährt …

Bild des Benutzers Gämpebiker

Fahre ebenfalls Bike-Exoten, davon zwei von Schweizer Herstellern. Kann mit den Bikes ab Stange einfach nichts anfangen. Gilt bei mir auch in Bezug auf Skis. Mir ist klar, dass diese Einstellung etwas mehr kostet, aber das ist es mir wert.

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