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Brazilian (Col de Cou)

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Beschreibung
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Tour-Beschreibung: 

Die besten Dinger sind nicht gratis zu haben. Das gilt auch für den Brazilian. Wer zum Trail-Start gelangen will, muss erst das Bike 300 Höhenmeter zum Col de Cou tragen. Zuvor gelangt man von Chalais bei Sierre mit der Gondelbahn zur Crêt de Midi und über eine kurze Abfahrt zum Start der Schiebepassage. Der Start zum Brazilian-Trail liegt auf dem Col de Cou. Der Legende nach hat der Trail den Namen von seinen Kurven, die einer Brasilianerin ähnlich sein sollen. Der Brazilian führt vom Pass 1200 Höhenmeter bergab nach Nax und ist ein Singletrail der Superklasse. In Nax findet der Weg nördlich des Dorfes seine Fortsetzung in ähnlicher Trail-Qualität nach Pramagnon. 2000 Höhenmeter auf einem Trail der Spitzenklasse hat der Route ihren Nimbus verpasst. Der Brazilian gehört unbestritten ins Palmares eines jeden Mountainbikers.

Strecke: Crêt de Midi – Arzechons – Le Pichioc – Col de Cou – La Combe – Nax – Pramagnon – Grône – Chalais

Alternativen: Start in Grimentz und über den Col de Louché Brazilian-Start abfahren

Shuttles: Gondelbahn Chalais – Vercorin – Crêt de Midi

Infos zur Tour
Distanz: 
24 km
Höhenmeter berghoch: 
660 m
Höhenmeter bergab: 
2350 m
Minimale Höhe: 
505 M.ü.M.
Maximale Höhe: 
2514 M.ü.M.
Tour Dauer: 
1 Tag
Startort: 
Siders
Zielort: 
Siders
Tourenbewertung
Fahrtechnik: 
Kondition: 
Panorama: 
Gesamteindruck: 
Beste Jahreszeit: 
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Weitere Infos
Passende Singletrail Map: 

Kommentare

Bild des Benutzers Gremlin

Wir haben uns für den Aufstieg aus eigener Kraft entschieden und sind über die Strasse nach Vercorin und via Alp Tracui d’en Bas bis Abzweigung Wanderweg zum Col de Cou in stets angenehmer Steigung hochgefahren.
Die Laufpassage zum Col de Cou ist in etwa 1 Stunde machbar, das Bike kann dank des guten Weges gestossen werden.
Die Abfahrt ist lange und sehr abwechlsungsreich, im oberen Teil alpines Gelände, ab der Baumgrenze dann erdige Trails .
Zu erwähnen wäre sicher dass der Trail bereits sehr stark ausgefahren ist . An gewissen Stellen sind tiefe und ausgewaschenen Furchen und Gräben im Boden, teilweise mehrere nebeneinander, der einstige Singletrail gleicht nun teilweise einem Bachbett.
Wir haben tags darauf einen einheimischen Biker angetroffen, er hat uns mitgeteilt dass der Trail in den letzten 10 Jahren durch die Werbung und so steigende Anzahl Biker stark gelitten hat und keinesfalls mehr mit dem „original„ von früher vergleichbar ist.
Uns hat die Tour gefallen, es gibt jedoch im Wallis in naher Umgebung schönere Trails welche in besserem Zustand sind.
Ebenfalls zu erwähnen wäre auch das im Jahr 2015 eingeführte Naturschutzgebiet in Teilen des Val de Réchy.Da nur der Wanderweg zum Pass durch das Schutzgebiet führt , tangiert dies die Route nicht, weil das Bike dort eh gestossen werden muss.
Jedoch mussten wir feststellen dass die Thematik Naturschutz+ Biker unter den Wanderern bekannt ist, die Wanderer aber überhaupt nicht informiert sind wo die Grenzen des Schutzgebietes verlaufen. So wurden wir bereits weit unten auf der Alpstrasse lautstartk auf das Bikeverbot aufmerksam gemacht. Eine Bikegruppe welche wir getroffen haben hatte zudem einen heftigen Konflikt mit Wanderern bei der Bergstation der Bahn.
Bei unserer Auffahrt haben wir weder Verbote noch klare Hinweise gesehen wo das Schutzgebiet beginnt.
Ich vermute dass hier über kurz oder lang eine Lösung her muss um klar zu regeln wer was darf.
Ich habe im Vorfeld die Karte des Schutzgebietes ausgedruckt und konnte diese den vorlauten Wanderern zeigen, so herrschte dann Klarheit dass wir als Biker auf diesem Alpweg kein Verbot missachten.
Infos hierzu gibt’s im Ride auf der Seite : Adieu Brazilian? Im Wallis sind Rinder wichtiger als Biker
(http://www.ride.ch/news/adieu-brazilian-im-wallis-sind-rinder-wichtiger-... )

Viele Grüsse Dani